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Tokunbo : Soul-Diva gewährte tiefe Einblicke in ihre Seele

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

140 Zuhörer lauschten den neuen Tönen der Sängerin Tokunbo im Hotel Altes Stahlwerk.

Neumünster | Neue Töne in neuem Ambiente: Die deutsch-nigerianische Sängerin Tokunbo wandelt nach der Auflösung der weltweit erfolgreichen Jazzformation „Tok Tok Tok“ im vergangenen Jahr nun auf Solopfaden. Für den Tourstart zu ihrem ersten Album „Queendom Come“ hatte sich die Soul-Diva dazu am Sonnabend ins Hotel Altes Stahlwerk bitten lassen.

Hier genossen rund 140 Gäste nicht nur eine großartige Sängerin, die mit ihrem selbst kreierten Genre des „Folk Noir“ dabei ist, sich neu zu erfinden. Auch der Bühnenaufbau im Restaurant 1500 Grad erlebte mit dem Konzert der vielfach ausgezeichneten Künstlerin seine gelungene Premiere.

Für ihre neuen musikalischen Wege hat Tokunbo, so bewies die spielerische Qualität ihrer Begleitung, hervorragende Mitstreiter gewinnen können. Ulrich Rode (Gitarre), Christian Flohr (Bass), Matthias Meusel (Schlagzeug) und Anne de Wolff (Geige) sorgten dafür, dass die Lieder ihren intensiven Ausdruck erhielten und sich so als wahrer Ohrenschmaus beim Publikum einschmeichelten.

Die Lieder ihres neuen Albums hat die charismatische Sängerin besonderen Menschen, Begegnungen und Begebenheiten ihres Lebens gewidmet. So entstanden intime, gefühlvolle Texte, die sie unter anderem in „Birthday“ ihrem Vater widmete.

Obwohl die Kompositionen insgesamt „noir“, das heißt, dunkel daherkommen, beweist Tokunbo mit fast poppigen Rhythmen im Titel „Heartbleed“ jedoch ebenso, dass sie musikalisch auch durchaus zu lächeln versteht. Mit dem Gemisch aus Gitarren- und Geigenklängen, einer entspannten Singer-Songwriter-Atmosphäre und kraftvollen Melodien lässt Tokunbo die Zuhörer in ihre Seele blicken und an ihren Sehnsüchten teilhaben.

„Angenehm, sympathisch – und sie hat eine wirklich große Stimme“, bescheinigten der Künstlerin denn auch John und Maya Lujber aus Moorrege im Kreis Pinneberg. Damit waren sich die beiden mit vielen Besuchern einig, denn diese dankten der Formation den schönen Abend schließlich mit viel Beifall und großer Anerkennung. Für Tokunbo also ein wirklich gelungenes Debüt, dass sich gern auch einmal in Neumünster wiederholen dürfte.

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