A.C. Him im Fürsthof : Songs zum Schwelgen

Auf Tuchfühlung mit dem Publikum: A.C. Him, alias Achim Orwat, spielte am Sonnabend im Fürsthof.
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Auf Tuchfühlung mit dem Publikum: A.C. Him, alias Achim Orwat, spielte am Sonnabend im Fürsthof.

Musiker A.C. Him überzeugte die Gäste im Fürsthof mit Coversongs und eigenen Liedern.

shz.de von
04. Mai 2015, 07:00 Uhr

Neumünster | A.C. Him begeistert sein Publikum in kleinen Clubs mit handgemachtem County Rock, traditionellem Folk und eigenen Songs. Als Begleitung reicht ihm seine akustische Gitarre. Am Sonnabendabend gastierte Achim Orwat – so der bürgerliche Name von A.C. Him – in der Gaststätte Zum Fürsthof.

Und wie immer, wenn es Livemusik in der kleinen Kneipe gibt, war das Haus bereits zu Beginn des Konzerts um halb neun voll. 50 Leute drängten sich dicht um den Barden aus Bargteheide, um schottischem Folk aus dem 18. Jahrhundert, Ed Sheerans „I see fire“ aus dem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie oder dem irischen Gassenhauer „Whiskey in the jar“ zu lauschen.

„Wenn es Livemusik im Fürsthof gibt, bin ich dabei“, erzählte Andrea Harfst. Die Neumünsteranerin schätzt das „sehr abwechslungsreiche“ Programm. Auch A.C. Him liebt die Abwechslung. Einhundert Auftritte pro Jahr, so seine Bilanz. Mal spielt der Gitarrist und Sänger in einem Irish Pub, mal bei einem Open-Air-Festival, mal auf privaten Feiern. „Meine Darbietungen hängen nicht vom Veranstaltungsort ab, ich versuche bei jedem Auftritt auf das jeweilige Publikum einzugehen“, beschrieb Achim Orwat in der Pause sein Programm.

Am Sonnabend gab er neben bekannten Coverversionen auch eigene Lieder zum Besten. Seinem musikalischen Stil bleibt er dabei treu, die Texte sind hingegen auf Deutsch und handeln von seiner norddeutschen Heimat. „Ich habe jahrelang in meiner Freizeit in Coverbands gespielt“, erzählte Achim Orwat. „Vor vier Jahren, als ich 60 wurde, habe ich entschieden, mein Hobby zum Beruf zu machen, eigene Songs zu schreiben und alleine durch die Clubs zu ziehen. Die Kinder sind aus dem Haus, meine Frau verdient gut, und mir macht der direkte Kontakt zum Publikum riesigen Spaß“, verriet der Musiker. Dafür verzichte er auch gerne Mal auf die Gage. Bei den Fürsthof-Konzerten ist der Eintritt nämlich frei.


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