Tierpark : Sommerfest stieß auf wenig Resonanz

Den Kampf mit den Rittern nahm Bennet (8) aus Büdelsdorf auf. Hinter den Masken steckten Kevin Lachert (rechts) und Jonay Niklas Weirs vom Ausbildungsverbund Neumünster, die Werbung für ihren Mittelalter-Stand am Teich machten.
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Den Kampf mit den Rittern nahm Bennet (8) aus Büdelsdorf auf. Hinter den Masken steckten Kevin Lachert (rechts) und Jonay Niklas Weirs vom Ausbildungsverbund Neumünster, die Werbung für ihren Mittelalter-Stand am Teich machten.

Rund 1300 Besucher ließen sich gestern im Tierpark in die Welt von Märchen und Magie verführen. Zaubershow kam besonders gut an.

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31. August 2015, 07:30 Uhr

Neumünster | Eigentlich war Viola Effenberger mit dem vergangenen Wochenende ganz zufrieden. Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag kamen jeweils rund 1300 Besucher. Allerdings gibt es einen großen Unterschied: Am Sonntag sollte eigentlich das Sommerfest mit „Magie und Märchen“ für ein volles Haus sorgen. „Aber die unsicheren Wettervorhersagen haben uns wohl einen Strich durch die Rechnung gezogen“, sagte die Verwaltungschefin des Tierparks gestern Abend.

Dabei hatte sie sich vorab viele Gedanken gemacht und für ein ansprechendes Programm gesorgt. Hauptplatz des Spektakels war die Bühne neben dem Teich. Hier lockte ein mittelalterlicher Marktstand mit Kinderschminken und Haareflechten. Die Puppenbühne Kreft zeigte im Stundentakt „Kasperles Abenteuer im Zauberwald“. Besonders viel Beifall erhielt Heiko Mielke aus Langwedel, der in seiner Rolle als „Herr Heikel“ Zaubertricks und Luftballon- akrobatik präsentierte. „Der ist echt witzig“, kommentierte Moritz Sonntag (7) aus Gadeland in Begleitung seines Vaters Dieter den Auftritt des mit 2,02 Metern Körperlänge „größten Kleinkünstlers Norddeutschlands“.

Viel Lob bekamen auch Dirk Bock, der als „Han Sushi San“ japanische Märchen im Affenhaus vorlas, und Wiebke Zier, die mit märchenhaften Führungen durch den Park für „Ahs und Ohs“ vor allem bei den Kindern sorgte. So erzählte sie die Geschichte vom Froschkönig am Brunnen vor dem Spielplatz oder die „Sieben Geißlein“ am Gehege der Ziegen. „Insgesamt ein schönes Programm“, meinte Brunhilde Lau aus Kiel, die mit ihren Kindern Kira (5) und Elina (8) im Tierpark war.

„Es wären bestimmt mehr Besucher gekommen, wenn die Wettervorhersage nicht Regen prophezeit hätte“, war sich Viola Effenberger sicher. Tatsächlich aber blieb es den ganzen Tag trocken, teilweise war es sogar richtig sonnig.

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