Sören gilt in Brandenburg als beispielhaft

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12. März 2011, 03:59 Uhr

SÖREN | Über einen Zeitungsartikel wurden sie auf die Breitband-Erfolgsgeschichte der Gemeinde Sören aufmerksam: Sören Kosanke und Stefan Pinter von der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg besuchten den 200-Seelen-Ort, der bei der Anbindung an das schnelle Internet eine Anschlussquote von fast 100 Prozent erreichte. Seit Oktober 2010 kann hier mit Geschwindigkeiten von bis zu 111 Megabit pro Sekunde wie in München oder Köln im Internet gesurft werden (der Courier berichtete).

"Brandenburg ist bei seiner Breitbandstrategie für die Versorgung des ländlichen Raumes noch in der Planung", erklärten die Politiker. "Wir möchten uns hier über eine zukunftsfähige Breitband-Infrastruktur informieren." Die Realisierung des schnellen Datennetzes über die Verlegung von Glasfaserkabeln erfolgte durch die Versorgungsbetriebe Bordesholm, ganz ohne öffentliche Zuschüsse.

Frank Günther, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Bordesholm, nannte als Erfolgsfaktoren für die hohe Anschlussquote die umfassende Information der Anwohner und der örtlichen Politiker, das Angebot von Internet, Telefonie und Fernsehen im Paket und die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnerunternehmen.

"Um die ländlichen Räume zu erhalten, müssen wir sie attraktiv gestalten. Dafür ist die schnelle Internet-Anbindung Voraussetzung", erklärte Amtsdirektor Heinrich Lembrecht.

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