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Interkulturelle Woche : So viele Veranstaltungen wie noch nie

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Veranstaltungsreihe wächst von Jahr zu Jahr. Eine abschließende Bilanz mit allen Beteiligten wird noch gezogen

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2017 | 08:30 Uhr

Neumünster | Die Interkulturelle Woche stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt verbindet“. „Wir hatten so viele Veranstaltungen wie noch nie“, sagte Eilean Layden, Koordinatorin für Integration bei der Stadt. Im Vergleich zum Vorjahr sind sechs Angebote hinzugekommen, so dass es in diesem Jahr 23 Angebote waren. Vor zwei Jahren habe es sogar nur vier Angebote gegeben.

Jedoch heißt das nicht, dass nur diese komplett neu konzipiert wurden. „Eigentlich sind nur die Auftaktveranstaltung, das Boule-Turnier und der Weltkindertag in beiden Jahren vertreten gewesen“, so Eilean Layden. Alle anderen Angebote waren neu konzipiert.

Schon die Auftaktveranstaltung, das sogenannte Dinner in Bunt, habe 500 Menschen angelockt. „Viele haben etwas zu essen dabei gehabt und sich unterhalten“, so die Koordinatorin. Vor allem der Austausch zwischen gemeinnützigen Organisationen und Besuchern war schon hier möglich. „Das hat sehr gut geklappt, und das Wetter hat auch mitgespielt“.

Wie viele Gäste insgesamt da waren, konnte allerdings nicht gesagt werden. Das liegt auch daran, dass die Veranstaltungen sehr unterschiedlich waren. So war zum ersten Mal auch ein Fachvortrag über Politikverständnis Bestandteil der Interkulturellen Woche. Unter dem Motto Mitbestimmen und Mitgestalten sollten Kindergartenkinder und Grundschüler an die Demokratie herangeführt werden. So konnten auch fachspezifische Themen in die Woche integriert werden.

Die Veranstaltungen wurden von vielen Ehrenamtlern organisiert. So waren es Jugendliche der Organisation Iuvo, die bei dem Dinner die Tische auf- und abgebaut hatten. „Die haben um acht Uhr morgens angefangen. Das war eine große Hilfe“, so Eilean Layden.

Der interkulturelle Chor Falado unter der Leitung von Tatjana Großkopf war zum ersten Mal mit von der Partie. „Das war sehr schön“, sagte die Koordinatorin. Jede Veranstaltung habe ihren eigenen Charme gehabt. Einen großen Höhepunkt könne man so nicht ausmachen. „Für mich persönlich waren die Höhepunkte das Dinner und der Chor. Aber ich habe auch nicht alle Veranstaltungen besuchen können.“ Außerdem habe es sie gefreut, dass sich die Besucher bei den Wohlfahrtsverbänden über die Arbeit mit Flüchtlingen informieren konnten. Zudem haben viele Institutionen, wie das Landesamt für Ausländerangelegenheiten, ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Planung für nächstes Jahr startet erst im März, doch schon jetzt können sich Interessierte und freiwillige Helfer bei Eilean Layden unter Tel. 942  -26  49 melden. Eine abschließende Bilanz mit allen Beteiligten wird noch gezogen.

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