Neumünster : So lief die erste digitale Ratsversammlung

Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger (rechts) und ihre beiden Präsidiumsmitglieder Sabine Krebs und Thorsten Klimm saßen im Ratssaal, der Rest war digital dazugeschaltet.
Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger (rechts) und ihre beiden Präsidiumsmitglieder Sabine Krebs und Thorsten Klimm saßen im Ratssaal, der Rest war digital dazugeschaltet.

Die Online-Sitzung hatte ihre Vor- und Nachteile.

meyer_gunda the real-.jpg von
17. Februar 2021, 14:52 Uhr

Nachdem es zu Beginn der Sitzung der ersten digitalen Ratsversammlung zunächst mächtig ruckelte, war die EDV der Stadt letztlich doch sehr zufrieden. „Wir hatten insgesamt rund 30 Anrufe, weil es technische Probleme bei den Ratsmitgliedern gab“, sagte Hans-Jürgen Eichhorn, Arbeitsgruppenleiter IT-Infrastruktur.

Nur ein Drittel hat Schulungsangebot wahrgenommen

Zu Beginn der Sitzung konnten gleich drei Ratsleute nicht abstimmen, sie fanden das Abstimmungsfenster nicht. „Problematisch war da, dass nur ein Drittel der Ratsversammlung das Schulungsangebot wahrgenommen hatte“, so Eichhorn.

Lesen Sie hier wie die Sitzung des Hauptausschusses lief.

Einige Politiker, die während des Hauptausschusses noch Probleme mit ihren Internetanschlüssen hatten, konnten über einen Verstärker am Rat relativ problemlos teilnehmen. Bild- oder Tonstörungen gab es nur vereinzelt. Auffällig war, dass die Abstimmungen zunächst viel Zeit kosteten und der Fraktionszwang das eine oder andere mal abhanden kam, weil sich die Ratsmitglieder nicht mit Blickkontakt abstimmen konnten. Deutlich schneller ging dafür der Wechsel zwischen den Redebeiträgen, da der Gang zum Mikrofon entfiel.

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