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Bauausschuss : Slevogtstraße: Noch kein Abriss

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Für das Grundstück des früheren Jugendheims soll erst ein Nutzungskonzept her.

Neumünster | Die Stadt hat in einem beschränkten Verfahren den Abriss des früheren Jugendfreizeitheims Ruthenberg an der Slevogtstraße ausgeschrieben. Doch das stieß im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss auf Widerstand. Eine Mehrheit im Ausschuss  plädierte dafür, den Auftrag zu stornieren – selbst auf die Gefahr hin, dass die Stadt sich damit schadenersatzpflichtig macht.

Darauf wies Tiefbau-Amtsleiter Ralf-Joseph Schnittker hin. Dass dort  angeblich bereits der Strom abgeschaltet sei, müsse aber ein Versehen sein, betonte Schnittker. Bis Ende März darf der Verein Openhaart die Baracke noch nutzen, doch Ende April soll das Gebäude eigentlich abgerissen sein.

Die CDU wollte mit einem Antrag erreichen, dass der Bebauungsplan geändert wird, damit das  Grundstück für eine Wohnbebauung verkauft werden kann und Geld in die Stadtkasse bringt. CDU-Ratsfrau Helga Bühse  nannte als möglichen Verkaufserlös die Summe von 250 000 Euro.

 Daran hatte  Stadtteilvorsteher Uwe Holtz (SPD)  so seine Zweifel, vor allem aber forderte er einen Ersatz für die Spielwiese. Die Gerätschaften des  Bolzplatzes seien bislang in der Baracke gelagert worden.  Dafür müsse als Ersatz  dann eben ein Container her. Holtz: „Wir hängen nicht an dem Gebäude.“ Das sei baufällig. Franka Dannheiser (SPD) stieß ins  gleiche Horn, die SPD wolle weiterhin eine Nutzung für die Jugend.

Der Kompromiss: Die Verwaltung wird gebeten, für das Grundstück ein Nutzungskonzept vorzulegen. Der Abriss des Gebäudes soll bis dahin zurückgestellt werden, und die Baracke soll solange weiter vom Verein Openhaart genutzt werden können.

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erstellt am 12.Mär.2016 | 09:15 Uhr

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