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Slevogtstraße: AFD zufrieden, CDU will Häuser

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf die Entscheidung von Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras, das Grundstück Slevogtstraße 31 nun doch nicht für ein Flüchtlingsheim anzubieten, haben die ersten Parteien reagiert.

Die CDU spricht sich nun dafür aus, das marode frühere Jugendheim wie geplant abzureißen und danach den Bebauungsplan zu ändern. Das Ziel ist, dort den Bau von Einfamilienhäusern zu ermöglichen. „Für Bauflächen im Stadtgebiet besteht großer Bedarf“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Gerd Kühl, der selbst in Ruthenberg wohnt.

Die Alternative für Deutschland (AFD) begrüßte die Entscheidung des OB. „Ruthenberg ist bereits durch die überfüllte Erstaufnahmeeinrichtung am Haart von der Flüchtlingskrise in besonderem Maße betroffen. Eine weitere Unterbringung der alleinstehenden Jugendlichen in unmittelbarer Nähe wäre fatal für die Sicherheit und die soziale Stabilität der Siedlung“, teilte der Kreisvorsitzende Kay Albrecht mit. Der Stopp des Plans sei ein Zeichen dafür, „dass wir in Neumünster Hilfspolitik nicht mit grenzenloser Willkommenskultur verwechseln“, so die AFD.

Olaf Tauras hatte am vergangenen Donnerstag entschieden, den geplanten Verkauf des 2600 Quadratmeter großen Grundstücks an einen freien Jugendhilfeträger abzublasen. Er hatte das unter anderem mit dem Protest gegen die Pläne begründet. Die sahen vor, nach dem Abriss von einem freien Träger ein neues Gebäude errichten zu lassen. Dort sollte er Raum für zwei Gruppen mit je 12 bis 14 minderjährigen Flüchtlingen schaffen und diese auch betreuen (der Courier berichtete).

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erstellt am 20.Feb.2016 | 12:15 Uhr

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