Hamburg - Kiel : Signalanlage lahmgelegt: Zahlreiche Zugausfälle

In die Jahre gekommen ist der Hauptbahnhof. Deshalb wollen Land und Bahn jetzt endlich aktiv werden. Fotos: Harding
In die Jahre gekommen ist der Hauptbahnhof. Deshalb wollen Land und Bahn jetzt endlich aktiv werden. Fotos: Harding

Weil bei Arbeiten am Stellwerk in Wrist Kabel gekappt wurden, ging gestern Vormittag auf dem Bahnhof Neumünster wenig. Züge auf der Strecke zwischen Kiel und Hamburg mussten zurückfahren,

shz.de von
07. August 2018, 07:42 Uhr

Gestern morgen war es am Bahnhof in Neumünster vergleichsweise ruhig. Grund dafür war, dass bei Bauarbeiten an den Gleisen am Stellwerk in Wrist um 4 Uhr morgens versehentlich mehrere Kabel durchschnitten worden waren. Die Kabel gehören zur Signalanlage, die den Lokführern wichtige Informationen zur Weiterfahrt vermittelt. Wie die Bahn mitteilte, war durch das Missgeschick das Stellwerk in Wrist ausgefallen. Die Strecke zwischen Neumünster und Elmshorn musste deshalb am frühen Morgen voll gesperrt werden.

Die Züge der Linie RE 7 und RE 70 hielten jeweils in Neumünster und fuhren dann zurück nach Kiel beziehungsweise Flensburg. Auch in Elmshorn wurde ein „Wendepunkt“ zurück nach Hamburg eingerichtet. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen.

Bis 11.30 Uhr konnten gar keine Züge fahren. Und auch nach der Behebung des Schadens kam es noch zu Verspätungen auf der Strecke. Reisende mussten mit Fahrzeitverlängerungen von 60 bis 90 Minuten rechnen. Es wurden Busse eingesetzt, die von Wrist aus die Bahnhöfe in Elmshorn und Neumünster anfuhren.

Erst gegen 14 Uhr konnte der Betrieb wieder regulär aufgenommen werden.

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