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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 02:21 Uhr

Trakehner : Siegerhengst brachte 300.000 Euro

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Jubelnder Applaus für die junge Garde der Trakehner-Hengste in den Holstenhallen. 13 000 Gäste kamen an den vier Tagen

Jubelstimmung und schiere Begeisterung: Die Präsentation des Siegerhengstes beim 52. Trakehner Hengstmarkt ist immer bewegend. Beim Auftritt von Sir Sansibar (von Millennium) kannte die Begeisterung der rund 2000 Besucher am Sonntagmorgen in den Holstenhallen allerdings keine Grenzen mehr. Stehend applaudierten sie dem schwarzbraunen Sieger der Körung, zu der 31 Kandidaten angetreten waren.

Überglücklich über den Erfolg zeigte sich natürlich Züchter und Besitzer Norbert Timm vom Gestüt Hohenschmark (Grebin, Kreis Plön). „Eigentlich habe ich es noch gar nicht richtig realisiert“, erklärte er voller Freude. Bei der Auktion ging sein Hengst dann für den Höchstpreis des Tages (300 000 Euro) in einen Stall nach Österreich. Zum Reservesieger wurde High Motion (von Saint Cyr) von Luise Bredemeier aus Petershagen in Nordrhein-Westfalen gekürt.

Am Vorabend hatten die rund 2500 Zuschauer des Galaabends eine Reit- und Dressurkunst vom Feinsten genossen. Ganz gespannt auf den Star des Abends, Jean-François Pignon, war auch das Familienteam Vogt aus Latendorf. „Die Kinder haben schon den ganzen Tag Lose verkauft. Und nun freuen wir uns auf die große Show“, sagte Susanne Vogt (45), die mit Tochter Cara (8) und Sohn Niklas (11) gekommen war. Und dass sich das lohnte, zeigte der Pferdetrainer Pignon, der nach eigener Aussage „die stille Sprache der Pferde spricht“. Seine Freiheitsdressur war so beeindruckend, dass der Stille während der Vorführung am Ende ein frenetischer Beifall folgte.

„Was für ein Körpereinsatz. Schaut euch diese jungen Reiter an. Das ist doch einen stürmischen Applaus wert“, feuerte Moderator Jan Tönjes das Publikum unter anderem bei der Vorstellung der jungen Reiter an. Und die Zuschauer in der vollbesetzten Halle folgten ihm willig. Mit Applaus, Pfiffen und Füßetrampeln leisteten sie ihren lautstarken Beitrag zum gelungenen Showabend, bei dem Reiter und Pferde zeigten, was sie drauf haben.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt dabei ebenfalls der 16-jährige Trakehner-Hengst des Jahres, King Arthur, der von seiner Besitzerin Petra Wilm (Tasdorf, Vorsitzende des Trakehner-Verbandes) zur Begrüßung der Gäste mit sichtbarem Stolz in die Halle geritten wurde. Viel Beifall erhielt ebenfalls die „Mutter der Erfolge“, bei der die Ausnahmestute Shakira (von Biotop) gemeinsam mit ihrem Top-Nachwuchs die Halle betörte.
Im Anschluss an die Gala startete wieder die Trakehner-Party, die – so hieß es aus gut informierten Kreisen – bis in die frühen Morgenstunden dauerte.

 

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erstellt am 20.Okt.2014 | 07:00 Uhr

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