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Nortorf : Senioren wollen Unterstände für E-Mobile

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Seniorenrat hat einen entsprechenden Antrag bei der Stadt gestellt.

Nortorf | Unterstände für E-Mobile oder elektrische Rollstühle an Wohnhäusern sind in Nortorf Thema. Der Seniorenrat hat einen Antrag an die Stadt gestellt. Darin fordern die Mitglieder, dass alle stadteigenen Wohnhäuser mit einem verschließbaren, barrierefreien Stellplatz und Elektro-Anschluss für E-Mobile und Rollstühle ausgestattet werden.

Das Thema ist im Nortorfer Seniorenrat nicht neu. „Bislang haben wir aber einen falschen Fokus gelegt“, berichtete Jutta Kock gestern während der Sitzung des Seniorenrates. „Wir haben daran gedacht, die Bürgersteige beispielsweise zu verbreitern, aber nicht daran, dass Menschen mit einem E-Mobil auch in Wohnblöcken leben und nicht im Eigenheim“, so die Vorsitzende.

Die Antworten, die es bislang seitens der Stadt gab, „waren immer nicht befriedigend“. Doch jetzt wolle der Seniorenrat „Nägel mit Köpfen und von unserem Recht Gebrauch machen und einen Antrag stellen“, sagte Jutta Kock weiter. Dabei wolle man die Stadt nicht zwingen, an eigenen Wohnhäusern einen Unterbau zu errichten, „sondern vielmehr einen Impuls geben und zum Anregen auffordern“. Schließlich könne sich daraus eine Kettenreaktion bilden. Vielleicht würden sich dann auch die größeren Wohngenossenschaften mit dem sensiblen Thema auseinandersetzen.

Auch der Ausschuss für soziale und kulturelle Angelegenheiten der Stadt beschäftigt sich jetzt mit dem Thema. In der Sitzung am Mittwoch, 18. Februar, im Sitzungssaal des Rathauses steht der Punkt „Bau von Unterständen für E-Mobile/Rollatoren an stadteigenen Liegenschaften“ auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um ab 19.30.

Die stellvertretende Ausschussvorsitzende Frauke Schütt (CDU) wollte sich dazu jedoch noch nicht äußern.  

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