zur Navigation springen

Weihnachtskonzert : Selig, geistreich und voller Vorfreude

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeinschaftsschule Brachenfeld feierte ihr Weihnachtskonzert in der Anscharkirche. 500 Zuhörer waren begeistert.

Neumünster | Freude schaffen in unruhigen Zeiten. Das gelang den Schülern, Eltern und Lehrern der Gemeinschaftsschule Brachenfeld vortrefflich während ihres Weihnachtskonzertes. Als Gemeinschaftswerk der Fachgruppen Musik und Religion geplant und ausgeführt, füllten 120 Mitwirkende am Mittwochabend die rappelvolle Anscharkirche mit fröhlicher und teilweise nachdenklicher Atmosphäre.

Der Abend begann barock. „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Mit einer Bachkantate empfing das Schulorchester unter der Leitung von Christian Schröder das Publikum, „ohne Musik kein Weihnachten“, begrüßte die Hausherrin, Pastorin Angelika Doege-Baden-Rühlmann, die Besucher. Und auf „weihnachtliche Einstimmung, trotz Nieselregens und 15 Grad“ freute sich Schulleiterin Silke Rohwer in ihrer Ansprache.

Nach dem Traditional „God rest you, merry Gentleman“ traten Schülerinnen aus dem Religionsunterricht von Ulf Buschendorf mit ihrem ergreifenden Vortag „Was ich dir zu Weihnachten wünsche“ ans Mikrofon. Das Publikum, noch ganz in Gedanken vertieft, sah sich bereits dem nächsten Programmpunkt gegenüber. Auf der Bühne wurde es jetzt bunt. Die „Singing Kids“, der Unterstufenchor der Schule unter der Leitung von Katharina Matzkies, hatten sich, mit Weihnachtsmützen behütet, aufgestellt.

Kaum waren die drei Weihnachtslieder verklungen, legte nebenan die Schulbigband „Bigs“ unter der Leitung von Uli Eichmann los. Ein groovendes „Winter Wonderland“ animierte die Gäste zum Mitswingen, bei den folgenden traditionellen Weihnachtsliedern, die „Elch“ (Eltern-Ehemaligen-Lehrer-Chor) zum Besten gab, wurde das Publikum ausdrücklich zum Mitsingen aufgefordert.

Bereits zu diesem Zeitpunkt, das Konzert dauerte gerade einmal 20 Minuten, war klar: Ein Weihnachtskonzert der Gemeinschaftsschule Brachenfeld glänzt mit Ideen und Abwechslungsreichtum. Das sollte sich auch während der nächsten zehn Beiträge nicht ändern: Beim Allegro aus der Sonate II von Händel begeisterten die beiden Solistinnen, Mieke Hansen an der Querflöte und Kira Pohlmann an der Violine, Sänger Jason Zeichner und das Christmas-Medley der „Bigs“ rissen das Publikum zu Begeisterungsrufen hin.

Zum Schluss gab es noch ein fulminantes „Tochter Zion“ mit Orchester, Orgel, Chor und Gästen, und nach einer Stunde verließen 500 Besucher hochbeglückt und selig gestimmt die Anscharkirche. Weihnachten kann kommen.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Dez.2015 | 17:14 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen