Neumünster : Seit zehn Jahren geht’s in Einfeld (nicht nur) um die Wurst

Stephanie Wandel (v. li.), Sabine Beckmann-Gibbisch, Thorsten Beckmann, Iris Bendzuk und Dorothea von Ahrentschildt feierten gestern das Jubiläum der Montagsbratwurst in Einfeld.
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Stephanie Wandel (v. li.), Sabine Beckmann-Gibbisch, Thorsten Beckmann, Iris Bendzuk und Dorothea von Ahrentschildt feierten gestern das Jubiläum der Montagsbratwurst in Einfeld.

Die „Montagsbratwurst“ feiert Jubiläum.

shz.de von
03. September 2018, 19:00 Uhr

Neumünster | Ein lockeres Treffen, bei dem man alle wichtigen Institutionen des Stadtteils an einem Tisch hat und auf dem kurzen Dienstweg auch mal etwas ansprechen kann: Das war vor zehn Jahren die Idee von Polizist Ulrich „Egon“ Bahr, als er die „Montagsbratwurst“ in Einfeld ins Leben rief. Gestern wurde das Jubiläum gefeiert.

Zu Bahrs Nachfolger, Stationsleiter Thorsten Bestmann, gesellten sich Stephanie Wandel, Koordinatorin des Familienzentrums, Sabine Beckmann-Gibbisch, Chefin des Familienzentrums, Diakonin Iris Bendzuk und Sozialpädagogin Dorothea von Ahrentschildt vom Jugendfreizeitheim. Dieses Netzwerk, zu dem auch noch der TSE gehört, plante damals auch das Familienzentrum. „Wir arbeiten hier seit jeher eng zusammen“, betonte Thorsten Bestmann. Durchschnittlich 70 Gäste von Jung bis Alt nutzen das Angebot jeden ersten Montag im Monat ab 11 Uhr, um ins Gespräch zu kommen, Sorgen und Nöte kundzutun, aber auch neue Ideen und Projekte vorzutragen. 120 bis 150 Würste verteilen fleißige Ehrenamtliche dabei. „Bei den Gesprächen geht es dann zum Beispiel um Vorfahrtsregelungen oder Parkverbote, Fragen halt, mit denen man sonst nicht einfach zur Dienststelle gehen würde. Die Hemmschwelle ist hier niedrig“, erklärte Bestmann. „Wir sind ja alle auf einem Haufen, das ist der Vorteil“, ergänzte Iris Bendzuk.

In den zehn Jahren hat sich einiges getan: Auf Anmeldung gibt es nun nicht nur eine vegetarische oder vegane Variante auf dem Grill, auch das Programm wurde deutlich erweitert. So gibt es zweimal im Jahr für Berufstätige die Montagsbratwurst am Nachmittag. Sparkasse und Provinzial stellen neues Personal bei dem Treffen vor, regelmäßig sind Besucher da, etwa vom Jobcenter, Pro Familia, Frau & Beruf oder vom Stadtteilbeirat.

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