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Unternehmensverband : Seit 50 Jahren Sprachrohr der Wirtschaft

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

1967 wurde in Neumünster eine Geschäftsstelle des Unternehmensverbands eingerichtet. Das feierten die Mitglieder in den Holstenhallen

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erstellt am 10.Mai.2017 | 08:15 Uhr

Neumünster | Wenn man viel im Hintergrund arbeitet und für seine Mitgliedsfirmen da ist – dann darf man sich auch mal selber feiern, erst recht, wenn es einen guten Grund gibt. Der 50. Geburtstag des Unternehmensverbands in Neumünster war gestern dieser gute Grund. Rund 150 Unternehmer trafen sich im Forum der Holstenhallen zu diesem feierlichen Anlass.

Am 1. April 1967 eröffnete der Unternehmensverband Rendsburg/Neumünster sein erstes Büro in Neumünster am Großflecken 37. Bis dahin war Neumünster immer ein Anhängsel der Rendsburger gewesen. Die hatten schon 1905 den Arbeitgeber-Verband Rendsburg gegründet und ihn 1948 auf Neumünster ausgedehnt. Bevor Geschäftsführer Klaus Haller das Neumünster-Büro eröffnete, hatte es nur Sprechstunden bei einem Schrotthändler gegeben.

Der Vorsitzende des heutigen „Unternehmensverbands Mittelholstein“ (UVM), Jens van der Walle, ließ die Geschichte Revue passieren und skizzierte den Verband als Anwalt seiner Mitglieder und Sprachrohr des Mittelstands gegenüber Politik und Verwaltung. Er stelle immer wieder einen starken Zusammenhalt der Neumünsteraner Wirtschaft fest. Von der nächsten Landesregierung erwartet van der Walle ein klares Bekenntnis zum Mittelstand.

Uli Wachholtz, Präsident des UV Nord und Ehrenvorsitzender des UVM, schlug in die gleiche Kerbe. „Die Politik muss endlich aufhören, dem Mittelstand Knüppel zwischen die Beine zu werfen und immer neue Gesetze zu erfinden“, sagte Wachholtz. Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras lobte den UVM als guten Partner und Berater für sich. „Hier fand und finde ich immer verlässliche Gesprächspartner“, sagte der OB.

Alle Redner lobten die ehemaligen und die aktuelle Geschäftsführerin Bianka Lohmann und das Team der Geschäftsstelle in der Papierfabrik. Wachholtz: „Die Mitarbeiter machen den Erfolg erst möglich.“ Und alle Redner wiesen auf die Bedeutung des Kommunalpolitischen Bierabends hin, zu dem der UVM alljährlich einlädt. Wachholtz: „Wer da nicht dabei ist, der ist in Neumünster insgesamt nicht dabei.“ Und als der stellvertretende Vorsitzende Ulf Michel den nächsten Termin nannte (20. Juli), zückten viele Gäste ihr Telefon oder einen Stift, um sich diesen Tag zu blockieren.

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