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Christusgemeinde Einfeld : Seit 40 Jahren ein Haus voller Leben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Einfelder feiern am Sonntag den Geburtstag des Gemeindehauses am Roschdohler Weg, dem einzigen in der Stadt mit einer Bushaltestelle.

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2016 | 12:15 Uhr

Neumünster | Mit 40 steht man mitten im Leben, ist aktiv und voller Schwung. Würde man das Gemeindehaus am Roschdohler Weg vermenschlichen, träfe diese Aussage voll darauf zu. Hier ist jeden Tag was los, die Räume sind das Spiegelbild der Aktivität in der Christusgemeinde Einfeld. Morgen wird der runde Geburtstag gefeiert.

„Treff 50“, „Gemeindeschiff“, „Gruppen-Schuppen“ oder „Gemeindehaus Jedermann“. Das waren 1976 einige Namensvorschläge. „Geblieben ist es schließlich doch beim einfachen Gemeindehaus Roschdohler Weg“, sagt Pastor Christian Dahl. Er ist nach Theo Speck (1976-1982) und Dr. Rolf Dismer (1982-1990) erst der dritte Pastor, der die Wohnung nebenan bewohnt – und er weiß: „Das Gemeindehaus ist mit seinen 170 Quadratmetern immer gut genutzt, ob von der Mandolinengruppe, dem Posaunenchor, Yoga, Konfirmanden, der Krabbelgruppe, dem Gesangverein Eintracht, der Seniorengruppe ,Die Schwungvollen’, von Ausstellungen oder auch als Raum für Klassenfeste von Schülern. Besonders schön ist jedes Jahr auch der Martinstag am 11. November, den wir hier seit 23 Jahren mit bis zu 150 Kindern feiern.“

Geplant wurde das Gebäude sprichwörtlich auf der grünen Wiese, und erst im Laufe der Jahre rückte die Bebauung heran. Bereits 1961 hatte der Kirchenvorstand um ein Grundstück für ein zweites Pastorat in Einfeld gebeten, wenig später kam die Forderung nach einem Konfirmandenraum mit der Begründung „Einfeld wächst“ dazu. Aber nachdem im Dezember 1969 das Land bereits gekauft war, verging noch eine lange Zeit, bis im April 1975 der erste Spatenstich erfolgte. In seiner Begrüßungsansprache ging Propst Dr. Karl Hauschildt, der von den Architekten Plaehn & Schubert zunächst den Schlüssel erhielt, kritisch auf die Frage eines Neubaus ein. Einfeld werde durch das neue Gemeindehaus in einen Nord- und einen Südbezirk geteilt, dennoch müsse die Zusammengehörigkeit gewahrt bleiben, mahnte er. Und das ist sie bis heute. Der Kontakt zum Gemeindehaus an der Dorfstraße, direkt neben der Christuskirche, ist eng.

Morgen um 9.30 Uhr gibt es im Gemeindehaus „die Tasse Kaffee zum Ankommen“, wie es im Programm steht. Um 10 Uhr findet dort der Festgottesdienst mit Posaunen musik statt. Danach steht ein Gemeindefest für Jung und Alt mit vielen Aktionen sowie Erinnerungen und Gesprächen an. Auch der erste Pastor Theo Speck (72) ist dabei.

Gibt es sonst noch Besonderheiten? Pastor Christian Dahl lächelt verschmitzt: „Wir sind das einzige Gemeindehaus in Neumünster, das eine eigene Bushaltestelle hat.“

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