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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 18:40 Uhr

Wasbek : Sechs Fenster an der Schule zertrümmert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Unbekannte warfen Steinplatten in die Scheiben. Kinder an der Wasbeker Grundschule sind verängstigt.

Wasbek | Mit großer Wucht wurden sechs Doppelglasscheiben von  drei Klassenräumen der Wasbeker Hermann-Claudius-Schule mit Steinplatten eingeworfen. Teilweise lagen die Splitter im ganzen Raum verteilt. Ein Klassenraum musste deshalb am Montag sogar für den Unterricht gesperrt werden. Lehrkräfte, Kinder und Eltern sind fassungslos.

Vermutlich haben sich am letzten Ferienwochenende (17. bis 20. April) jugendliche Vandalen auf dem Gelände herumgetrieben und die Scheiben eingeworfen. Der Schaden wird zurzeit auf rund 7000 Euro geschätzt.

„Wir haben hier Teppichboden liegen, damit die Kinder auf Strümpfen laufen können. Nach dem Vorfall musste der Boden also speziell gereinigt werden, damit sich die Schüler nicht verletzen“, erklärte die Schulleiterin Susanne Allais, immer noch erschüttert über die mutwillige Zerstörung. Viel schlimmer noch als die kaputten Scheiben sei allerdings die durch den Vorfall ausgelöste Angst unter den Kindern. „Von den Schülern wird das als persönlicher Angriff gewertet. Manche haben nach der Entdeckung sehr verängstigt reagiert. Und wie soll man ihnen auch eine so absolut unsinnige Tat erklären? Wir sind alle einfach nur entsetzt“, berichtete Susanne Allais weiter.

Die Schulleiterin geht jedoch davon aus, dass die Täter mit voller Absicht gehandelt haben, denn es seien drei Räume an unterschiedlichen Stellen auf der Südseite der Schule betroffen. „Das Gelände ist hier nicht einsehbar und eine direkte Nachbarschaft gibt es auch nicht. In einem Raum ist außerdem ein Stück von einer Bodenplatte gefunden worden. Solche Steinplatten gibt es meines Wissens nach aber rund um die Schule gar nicht“, sagte sie.

Die Polizei in Aukrug hat die Ermittlungen aufgenommen. Doch Ergebnisse liegen bisher nicht vor. „Wahrscheinlich waren die Täter mit Mopeds oder Mofas unterwegs. Erkennbare Reifenspuren deuten darauf hin. Aber ob diese mit der Tat zusammenhängen ist nicht bewiesen“, erklärte Oberkommissar Andreas Szameitat. Gesucht werden jetzt Zeugen, die zur Tatzeit rund um die Schule etwas Ungewöhnliches gehört oder beobachtet haben. Hinweise unter Tel. 0 48 73/3 10.  

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