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Holsteinischer Courier

24. November 2017 | 10:33 Uhr

Schwimmbadfest 2014 fällt aus

vom

Zoff im Ricklinger Kultur- und Sozialausschuss: Diskussion um die 850-Jahr-Feier und das Schwimmbadfest

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Rickling | Gereizte Stimmung und hitzige Diskussionen bestimmten die erste Kultur- und Sozialausschusssitzung der neuen Ricklinger Gemeindevertretung vorgestern Abend. Unter dem Vorsitz von Andrea Wagner-Schöttke (SPD) hatten sich die neun Mitglieder unter anderem mit der 850-Jahrfeier und dem Schwimmbadfest 2014 auseinanderzusetzen. Zu beiden Themen wurde laut Andrea Wagner Schöttke heftig gestritten.

Zum Dorfjubiläum im kommenden Jahr soll sich jetzt ein externer Arbeitskreis bilden. Dieser wird sich mit der konkreten Organisation der für Juli geplanten Festwoche befassen. Überdacht werden soll unter Umständen die Verkürzung des Festes auf drei Tage. Und auch eine mögliche Verlegung des Termins in den September wurde angeregt, um sicher zu sein, dass dann die Sanierung der Dorfstraße abgeschlossen ist.

Die Auslagerung der Planungen war zuvor von der CDU-Fraktion abgelehnt worden, da es ihrer Meinung nach eine Aufgabe des Ausschusses sei, das Fest auf die Beine zu stellen. "Ich arbeite im Kultur- und Sozialausschusses und nicht im Vergnügungsausschuss", argumentierte Andrea Wagner-Schöttke dazu dem Courier gegenüber.

Ähnlich ging es beim Thema Schwimmbadfest zu. Die Anregung der Vorsitzenden, das Fest wegen des Jubiläums ausfallen zu lassen, traf auf vehemente Gegenwehr. Die formulierte Unterstellung, sie würde das Schwimmbad nicht mehr unterstützen, wies Wagner-Schöttke allerdings von sich. "Das Schwimmbadfest 2013 hat rund 1500 Euro eingespielt. Somit steht fest, dass das Fest bei einem Defizit von 80 000 Euro (2012) nicht wirklich zur Minderung des Fehlbetrags beiträgt", führte sie aus. Letztlich wurde in einer Kampfabstimmung mit fünf zu vier Stimmen das Schwimmbadfest im kommenden Sommer abgesagt.

Unruhe gab es auch beim Thema Neugestaltung des Neujahrsempfangs. Bisher wurde dieser im Alten- und Pflegeheim des Landesvereins für Innere Mission gefeiert. Der Vorschlag der SPD-Fraktionsvorsitzenden, einmal eine andere Lokalität zu wählen, führte ebenfalls zu kontroversen Diskussionen. Auf besonders wenig Gegenliebe stieß die Idee bei Pastor Rüdiger Gilde, der als Direktor des Landesvereins auf die Tradition dieser Veranstaltung in den Räumen des Heimes verwies. Ein Gespräch mit der Pflegedienstleitung des Hauses wollen jetzt Bürgermeister Christian Thomann (ABR) und Andrea Wagner-Schöttke suchen. Es wurden jedoch auch schon die Sporthalle und der Bischof-Halfmann-Saal als mögliche Veranstaltungsorte ins Spiel gebracht.

Zum Erntefest nach Altkalen im September wollen die Ricklinger - bei entsprechender Beteiligung - wieder einen Bus mieten. Darin waren sich die Ausschussmitglieder dann doch einmal einig.

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