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Holsteinischer Courier

21. August 2017 | 22:04 Uhr

Schwimmapfel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Apfelernte im Hause Tüt ist beendet. Es war trocken, die Sonne brach durch, also ab in den Garten und die Äpfel pflücken. Es ist nur ein kleiner Baum, aber der hing voll mit Früchten. Das Beste: Hein musste nicht einmal auf eine Leiter steigen, um alles abzuernten. Der kleine Baum gab einen ganzen Korb der köstlichen alten Sorte Finkenwerder Herbstprinz her. Viele makellose Äpfel waren dabei, aber auch hier und da einer mit Wurmloch. Dafür ist die gesamte Ernte aber auch super bio.

Nach dem Pflücken säuberte Hein sogleich die Früchte, wusch sie, trocknete sie ab und legte sie sorgsam als Vorrat in eine Holzkiste im Keller.

Apfel für Apfel hatte Tüt zuvor in einen Eimer mit lauwarmem Wasser gelegt und sich dann gewundert: Die Früchte sanken nicht auf dem Eimerboden, sondern schwammen. Das war Hein noch nie aufgefallen, und ihm fiel ein Stein vom Herzen, als auch die Kollegen erklärten, dass ihnen dieses Phänomen nicht bekannt sei.

Hein machte sich schlau: Es liegt an der der Dichte. Die Dichte des Apfels ist geringer als die des Wassers, darum schwimmt er. Birnen hingegen sinken, weil deren Dichte größer ist als die des Wassers. Ein Kollege allerdings wusste es noch besser: Das könne ja gar nicht sein. Er wüsste eine Birnensorte, die ganz sicher schwimme: die Glühbirne.

Guten Tag, bis morgen!

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erstellt am 21.Okt.2015 | 11:07 Uhr

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