Flüchtlinge : Schwierige Integration: „Zu wenig Zeit für die Kreise“

Besuch im Landesamt für Ausländerangelegenheiten: CDU-Ratsfraktionschef Gerd Kühl (links), MdB Dr. Ole Schröder (2. von links), CDU-Landeschef Ingbert Liebing (2. von rechts) und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras (rechts) ließen sich von Hausherr Ulf Döhring (Mitte) die Einrichtung am Haart erklären.
Besuch im Landesamt für Ausländerangelegenheiten: CDU-Ratsfraktionschef Gerd Kühl (links), MdB Dr. Ole Schröder (2. von links), CDU-Landeschef Ingbert Liebing (2. von rechts) und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras (rechts) ließen sich von Hausherr Ulf Döhring (Mitte) die Einrichtung am Haart erklären.

CDU-Landeschef Ingbert Liebing kritisiert Flüchtlingspolitik des Landes / Besuch im Landesamt am Haart

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22. April 2015, 10:00 Uhr

Neumünster | Der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing kritisiert erneut die Flüchtlingspolitik des Landes. Um die Flüchtlinge besser integrieren zu können, sei ein längerer Aufenthalt der Neuankömmlinge in der zentralen Unterkunft dringend erforderlich, forderte der CDU-Politiker jetzt während eines Besuchs in der der zentralen Ausländerunterkunft in der ehemaligen Scholtz-Kaserne.

Liebing lobte die Arbeit des dortigen Betreuungspersonals. Damit deren Arbeit noch bessere Früchte trage, sei ein längerer Aufenthalt der Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung aber dringend erforderlich. „Allen Warnungen zum Trotz hat die Landesregierung es fast drei Jahre lang versäumt, die Kapazität in der Erstaufnahme den steigenden Flüchtlingszahlen anzupassen. Jetzt erfolgt notgedrungen eine zu kurzfristige Verteilung auf die Kreise“, so Liebing.

Der CDU-Landsvorsitzende hatte die Einrichtung am Haart gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Ole Schröder, sowie Vertretern der CDU Neumünster besucht. Die Besucher ließen sich vom Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung, Ulf Döhring, Räumlichkeiten und Struktur der Zentralen Flüchtlingsunterkunft zeigen und erhielten einen Einblick in die Bearbeitung von Aufnahmeverfahren.

„Ich bin beeindruckt von der engagierten Arbeit der Mitarbeiter“, sagte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras im Anschluss an den Rundgang in der ehemaligen Kaserne. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen spüre man sehr deutlich, mit wie viel Kompetenz und Nächstenliebe die Flüchtlinge aufgenommen würden. „Sie sind willkommen in unserer Stadt!“, unterstrich der Oberbürgermeister.


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