zur Navigation springen

Arpsdorf : Schwerer Unfall überschattete die Fahrradrallye

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Motorradfahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Bei der Rallye selbst gingen zehn Mannschaften an den Start.

Arpsdorf | Nicht zum ersten Mal, jedoch erstmalig unter der Regie des neuen Festausschusses der Freiwilligen Feuerwehr starteten am Sonnabend 40 Arpsdorfer zur Fahrradrallye rund ums Dorf. Leider wurde die Veranstaltung von einem Verkehrsunfall überschattet. Gegen 18.30 Uhr hatte ein Motorradfahrer versucht, einem 15-jährigen Fahrradfahrer auszuweichen, der aus einem Feldweg auf die Straße fuhr, ohne auf den Verkehr zu achten. Der 26-jährige Motorradfahrer leitete eine Vollbremsung ein und stürzte dabei. Er wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus gebracht. An dem Motorrad entstand ein Schaden von rund 4000 Euro.

„Wir waren einfach zu schnell und konnten nicht mehr anhalten“, erzählten die Jungen, denen der große Schreck ganz offensichtlich ordentlich in die Glieder gefahren war. „Wir haben nicht erwartet, dass diese Überquerung eine Gefahrenstelle darstellen könnte, weil alle diesen Weg kennen und hier ständig über die Straße gehen. Außerdem fahren die Jungen sonst sehr sicher und umsichtig“, hieß es aus dem Kreis der Arpsdorfer Feuerwehr, die sozusagen in eigener Sache zur Verkehrssicherung ausrücken musste.

Bei der Rallye selbst gingen zehn Mannschaften unter  Namen wie „Die Beckmanns“, „No Name“ oder „Arpsdorfer Spatzen“ in Viererteams ins Rennen. Diese stellten sich den Aufgaben, die die Organisatoren Frank Kujat, Olaf Wendland, Willi Bolting, Carsten Heeschen, Finn-Ole und Jan Krügel und Steffen Sachse sich ausgedacht hatten.

Auf der rund 13 Kilometer langen Strecke musste unter anderem eine Löschkette gebildet werden. Außerdem waren zielsicheres Dosenwerfen, Bierflaschenangeln und das Fahren einer Strecke von 137 Metern in 1,37 Minuten gefordert. „Du fährst vor und wir zählen dann die Sekunden“, hieß die findige Taktik des Quartetts „Bayern München“. Zudem stellte ein Geduldsspiel die Teilnehmer  auf die Probe.

Letztlich entschieden die „Arpsorfer Spatzen“ die Rallye für sich. Auf den zweiten Platz radelte das „Dreamteam Meiereiweg 5“. Und die Mannschaft „Theo“ landete auf dem dritten Platz.

Am Lagerfeuer wurden die Erlebnisse des Tages noch einmal ausgiebig besprochen. Letztlich wurde es für die Radler aber doch ein gemütlicher Abend, bei dem sich die Teilnehmer die selbst gemachten Schaschliks  schmecken ließen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen