Rickling : Schwerer Unfall beim Schwimmbadfest in Rickling

Mit dem Rettungshubschrauber wurde der verletzte Feuerwehrmann zur weiteren Untersuchung in die Unfallklinik nach Lübeck geflogen.
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Mit dem Rettungshubschrauber wurde der verletzte Feuerwehrmann zur weiteren Untersuchung in die Unfallklinik nach Lübeck geflogen.

Ein erwachsener Feuerwehrmann wurde von einem Pferd am Kopf verletzt.

shz.de von
01. Juli 2015, 08:00 Uhr

Ein schwerer Unfall überschattete das Schwimmbadfest in Rickling. Ein erwachsener Feuerwehrmann wurde von einem Pferd am Kopf verletzt, als das Tier ruckartig den Kopf hob. Mittlerweile soll es dem Mann jedoch wieder besser gehen.

Als Folge des unglücklichen Zusammenstoßes beim Ponyreiten für die Kinder während des Festes erlitt der Mann eine Platzwunde. Vermutet wurde außerdem eine Kieferverletzung. „Der Verunfallte war zwar die ganze Zeit ansprechbar. Doch eine Schädelverletzung war nicht auszuschließen, sodass deshalb der Rettungshubschrauber gerufen wurde“, erklärte der stellvertretende Fehrenböteler Wehrführer Dennis Göttsch vor Ort. Der Verletzte wurde in die Unfallklinik nach Lübeck geflogen. „Mittlerweile geht es ihm, soweit ich es gehört habe, den Umständen entsprechend wieder ganz ordentlich“, teilte der Ricklinger Wehrführer Ulf-Erik Klinge auf Anfrage mit.

Enttäuscht waren die Organisatoren von der Besucherzahl: Obwohl sich zahlreiche Ricklinger Vereine und Institutionen wieder richtig ins Zeug gelegt hatten, kamen nur rund 300 Besucher zum traditionellen Schwimmbadfest. „Das ist leider das schlechteste Fest seit Jahren. Warum die Ricklinger das Bad so wenig nutzen, wissen wir nicht. Vielleicht wäre für das Fest auch ein Termin nach den Sommerferien günstiger“, sagte dann auch die SPD-Gemeindevertreterin Andrea Wagner-Schöttke enttäuscht.

Dabei war das Angebot an Aktionen neben dem kostenfreien Schwimmen wieder vielfältig. Auf der Liegewiese stand eine Hüpfburg bereit. Wer Lust hatte, konnte sich unter anderem im Wikinger-Schach versuchen. Und auch die Tombola war reich bestückt. Die Gäste, die gekommen waren, hatten also ihren Spaß. Dies galt natürlich insbesondere für die jungen Wasserratten, die sich nicht nur bei den Spielen auf der Wiese vergnügten, sondern natürlich auch einen beherzten Sprung ins kühle Nass wagten.

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