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Carlstrasse : Schutzstreifen für Radfahrer geplant

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadtverwaltung hat sechs Varianten geprüft, wie der Radverkehr an der Straße verbessert werden kann.

Neumünster | Radfahrer sollen auf der Carlstraße zwischen Roonstraße und Ring künftig einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn erhalten. Das ist nach eingehender Prüfung die bevorzugte Variante der Stadtverwaltung. Der Planungs- und Umweltausschuss könnte sie auf seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 1. Juni, endgültig beschließen. Das Gremium trifft sich um 17.30 Uhr im Rathaus, Zimmer 2.5/2.6.

Vor knapp einem Jahr hatte die Ratsversammlung die Verwaltung beauftragt, den Radverkehr auf dem etwa 880 Meter langen Abschnitt neu und im Sinne einer Optimierung zu überplanen. Hintergrund sind sowohl Konflikte mit Autofahrern an den Straßeneinmündungen und zahlreichen Grundstücksausfahrten als auch der bauliche Zustand. So brechen an vielen Stellen Baumwurzeln durch den Asphalt. Die Radwege sind zudem nach heutigen Ansprüchen zu schmal.

Die Stadt prüfte daraufhin sechs Modelle: den Ausbau der Radwege auf Regelbreite, den Rückbau der Radwege, so dass Radfahrer nur noch die Straße nutzen können, die Markierung von Schutzstreifen, den Bau einer reinen Fahrradstraße, einer Fahrradstraße mit Kfz-Verkehr sowie eine Tempo-30-Zone. „Im Ergebnis stellt die Markierung von Schutzstreifen die Vorzugsvariante dar. Die zu stärkende Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn kann mit Schutzstreifen für den Kfz-Verkehr und Radverkehr verdeutlicht werden“, heißt es in den Unterlagen der Verwaltung. Rund 4500 Euro sind dafür eingeplant. Der Radweg soll zunächst bestehen bleiben, ein Rückbau dann aber geprüft werden – auch um Kosten einzusparen.

Der Planungs- und Umweltausschuss beschäftigt sich auf seiner Sitzung noch mit gut 20 weiteren Themen. So soll eine der beiden Fußgängerinseln auf der Segeberger Straße wieder abgebaut werden und eine neue Straße im Industriegebiet Süd den Namen „Emil-Dittmer-Straße“ erhalten. Emil Dittmer (1923-2009) war ein bekannter Neumünsteraner Bauunternehmer („Edi-Haus“). Außerdem geht es unter anderem um die Umsetzung des Innenstadtkonzepts, die Landesentwicklungsstrategie Schleswig-Holstein 2030 und die Bebauungspläne „Gewerbegebiet Tungendorf – Südteil“, „Industrie- und Gewerbegebiet an der Südumgehung“, „Gewerbegebiet Grüner Weg“, „Mecklenburger Weg / Enenvelde“ und „Wührenbeksgraben“.

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erstellt am 28.Mai.2017 | 08:30 Uhr

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