Schillsdorf : Schulschließung in Hüttenwohld steht nicht zur Debatte

 In der  Schule in Hüttenwohld  wird auch diesem Sommer wieder eingeschult.
In der Schule in Hüttenwohld wird auch diesem Sommer wieder eingeschult.

Der Bürgermeister dementiert Gerüchte.

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03. Juli 2014, 07:00 Uhr

Schillsdorf | Bei den Schulstandorten der Grundschule Wankendorf wird es zurzeit keine Änderungen geben. Die Gerüchte, dass die Grundschule Hüttenwohld schließt, wurden auf der Schillsdorfer Gemeindevertretersitzung vorgestern Abend ausgeräumt.

„Ich bin froh, dass endlich einmal ein wenig Ruhe in die Diskussion über die Zukunft der Grundschule Hüttenwohld eingekehrt ist“, meinte Schillsdorfs Bürgermeister Heinrich Danker auf eine Bürgeranfrage. „Die mögliche Aufgabe des des Schillsdorfer Grundschulstandorts ist ein Gerücht, mehr nicht“, sagte Danker. Wie der Leitende Verwaltungsbeamte Ralf Bretthauer mitteilte, gebe es auch von Seiten des Schulrats zurzeit keine Bestrebungen, die Standorte wie Schipphorst oder Rendswühren und Stolpe zu schließen. Zwar habe der Schulrat auch eine „Grenze der Unvernunft“ angesprochen, so Bretthauer, aber selbst die geforderte Mindestzahl von 41 Schülern an einem Standort sei nicht das Maß der Dinge. 2015 soll normal eingeschult werden. Darüber hinaus gebe es zurzeit vom Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag angeschobene Studien zum Erhalt der Dorfschulen.„Die Zukunft kleiner Schulstandorte und von Kindergärten bleibt nach wie vor in der Schwebe“, meinte Heinrich Danker. Für Schillsdorf gebe es zurzeit allerdings keinen Grund zur Unruhe.

Wenig Diskussionsbedarf gab es zur Aufgabenübertragung der Beteiligung der Gemeinde an den Plöner Verkehrsbetrieben (VKP) auf das Amt. Als eine von fünf möglichen Aufgabenübertragungen an das Amt durch die Gemeinden, sei die Wahrnehmung der Nahverkehrsinteressen durch das Amt als Vertreter der Gemeinden in der VKP sinnvoll, hieß es.

Außerdem wurde eine Erhöhung der Gebühren für die Gewässerunterhaltung beschlossen. Nachdem in den Vorjahren deutliche Defizite entstanden waren, sollen die Gebühren für den Bereich Schwale von 10,30 auf 15,25 Euro pro angefangenen Hektar erhöht werden. „Das ist zwar deutlich, aber dahinter steckt auch viel Arbeit“, erklärte Danker. Allein 49 Kilometer Gräben müssen jedes Jahr mit dem Bagger gereinigt werden. Hinzu kommen 39 Kilometer, die von Hand gepflegt werden müssen und die teure Unterhaltung von Rohrleitungen.

Für Ärger sorgen in der Gemeinde immer wieder am Rand der schmalen Straßen auch über Nacht abgestellte Laster. Der Gegenverkehr wird durch parkende Lkw auf die Straßenränder und Banketten gezwungen. „Dadurch entstehen immer wieder unnötige Schäden und Kosten an den Gemeindestraßen“, erklärte Danker verärgert.

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