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Schulmittelfonds will wieder älteren Schülern helfen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2014 | 10:35 Uhr

Der 2009 von den Ratsfraktionen ins Leben gerufene Schulmittelfonds soll neu strukturiert werden. Die gebildeten Rücklagen in Höhe von rund 15000 Euro reichten aus, um nicht nur Erstklässler, sondern auch wieder bedürftige Schüler auf weiterführenden Schulen mit Ranzen, Schulmaterialien und Turnschuhen auszustatten, erklärte der Geschäftsführer des Kinderschutzbundes, Till Pfaff, am Mittwochabend im Sozialausschuss. Der DKSB verwaltet den Fonds.

206 Erstklässer aus 178 Familien wurden im zu Ende gehenden Schuljahr ausgestattet, 28 Familien waren zwar angemeldet, erschienen zum vereinbarten Termin aber nicht, so Pfaff. Meist geben Kindertagesstätten den Hinweis auf Bedürftige, geholfen wird dann schnell und unbürokratisch von 25 Mitarbeitern. „Der Aufwand und die Kosten steigen aber jedes Jahr. Wir benötigen dringend wieder Spenden, sonst sind wir sehr schnell auf Null und müssen die Arbeit einstellen“, forderte Pfaff von den Ratsfraktionen mehr Unterstützung. Zugleich gab er bekannt, dass die Ranzenausgabe künftig in neu angemieteten Räumen an der Kieler Straße und nicht mehr bei der Kleiderkammer an der Gasstraße stattfinden soll. Pfaff kündigte außerdem mehr Transparenz an. In den vergangenen Jahren habe es keine vernünftigen Kostenaufstellungen des Fonds gegeben. Das soll sich ändern. „Die Zahlen stimmen wieder.“

Weiterer Punkt: Die Stadt soll einen Kostenplan für eine Begegnungsstätte im ehemaligen Gemeindehaus St. Bartholomäus in Faldera aufstellen. Der Ausschuss empfahl der Ratsversammlung, eine entsprechende Weisung zu erteilen.

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