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Schulen stellen sich vor : Schulmesse wird immer umfangreicher

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am 4. Februar beginnt die vierte Schulmesse um 17 Uhr in der Holstenhalle 2. Das Interesse an Gymnasien steigt.

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2016 | 10:22 Uhr

Neumünster | Gymnasium oder Gemeinschaftsschule? Falls Gemeinschaftsschule: mit oder ohne Gymnasialzweig? Wie sieht die Ganztagsbetreuung aus? Und wie das Schulkonzept? Diese Fragen stellen sich in diesen Wochen 657 Kinder aus Neumünster, die im kommenden Schuljahr von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln – und vor allem auch die Eltern. Antworten soll die vierte Schulmesse geben, die am Donnerstag, 4. Februar, von 17 bis 20 Uhr in der Holstenhalle 2 stattfindet. Der Eintritt ist frei, Speisen und Getränke können gekauft werden. Die Messe ist so umfangreich wie nie zuvor.

2013 organisierten der Fachdienst Schule, Jugend, Kultur und Sport sowie das Schulamt gemeinsam die erste Auflage. „Wir dachten, es ist eine nette kleine Informationsveranstaltung für die Eltern“, erklärt Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth. Vom Erfolg waren alle überrascht. Rund 800 Besucher kamen im ersten Jahr, zuletzt waren es um die 1000. „Und die Erwachsenen bringen ihre Kinder mit, schließlich sollen die letztlich entscheiden“, hat Fachdienstleiterin Gabriele Bartelheimer beobachtet. Entsprechend bereiten sich auch die Schulen vor. Angeboten werden längst nicht nur Prospekte und Gespräche. Mit Vorführungen, Experimenten oder Leckereien versuchen die vier Gymnasien, die sechs Gemeinschaftsschulen und die Walddorfschule für sich zu werben. „Das passiert immer fair, das ist ein schönes Bild“, lobt Schulrat Jan Stargardt. Er betont: „Durch den Wegfall der Schulübergangs-Empfehlungen im vergangenen Schuljahr wurde die freie Schulwahl gestärkt.“ Profitiert haben die Gymnasien. Dort stiegen die Anmeldezahlen vom Schuljahr 2014/2015 von 44,8 Prozent auf 50,8 Prozent in diesem Schuljahr; das heißt jedes zweite Kind besucht eine Oberschule. Besonders stark nachgefragt werden traditionell auch die Gemeinschaftsschulen in Brachenfeld und Faldera. „Keine Schule kann sich über mangelnde Nachfrage beschweren, daher ist auch keine Schule bedroht“, sagt Jan Stargardt.

Ergänzend sind bei der Schulmesse in diesem Jahr die Regionalen Bildungszentren Elly-Heuss-Knapp-, Theodor-Litt- und Walther-Lehmkuhl-Schule dabei. Die Volkshochschule ist zum zweiten Mal mit einem Stand vertreten, um über die dort angebotene Legasthenie-Förderung zu informieren. Und schließlich stellt der Verein „Schüler helfen Leben“ seine Arbeit und Bildungsprojekte vor.

Eltern haben noch bis zum 19. Februar Zeit, weitere Informationsveranstaltungen der Schulen zu besuchen. Die Anmeldefrist läuft dann bis zum 3. März.

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