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Schulpolitik : „Schulen auf Top-Niveau bringen“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

OB-Kandidat Sven Schmidt (AfD) will im Fall seiner Wahl mehr Geld in die Bildung stecken

Neumünster | Sven Schmidt, Oberbürgermeisterkandidat der AfD, fordert größere Anstrengungen zur Stützung der Schul- und Bildungslandschaft in der Stadt. Auf einer Wahlkampfveranstaltung im Hotel „Altes Stahlwerk“ kündigte der Kandidat für den Fall seiner Wahl einen „Masterplan für die Sanierung öffentlicher Gebäude“ mit Vorrang für Schulen an.

Parallel dazu müsse die Ausstattung mit Lehrmitteln kontinuierlich auf ein Top-Niveau verbessert werden, forderte Schmidt. Der Vater von vier Kindern wörtlich: „Kinder sind unsere Zukunft und Bildung ist unsere Zukunft. Ich möchte, dass unsere Kinder um ihrer eigenen Zukunft willen die besten Voraussetzungen für bestmögliche Bildung bekommen.“

Auch die Wirtschaftsförderung will Schmidt stärken. Als Sofortmaßnahme will der AfD-Kandidat im Rathaus einen festen Ansprechpartner für Neumünsteraner Unternehmen schaffen, die am Standort erweitern wollen, innerhalb der Stadtgrenzen umziehen möchten „oder sich durch Verwaltungshandeln beeinträchtigt fühlen“, so Schmidt. Ziel sei es, bei Firmenprojekten die beteiligten Verwaltungsstellen zusammenzuführen, zu koordinieren und bürokratische Hindernisse und schleppende Bearbeitung zu verhindern. „Ein erhaltener Arbeitsplatz ist genauso wertvoll wie ein neuer“, sagte der AfD-Kandidat. Es könne nicht sein, dass es in Neumünster eine Ungleichbehandlung von alteingesessenen Betrieben und neuen Ansiedlungsinteressenten gebe.

Im Anschluss an Schmidts Rede berichtete der Europaabgeordnete Bernd Kölmel, haushaltspolitischer Sprecher der EKR-Fraktion (Europäische Konservative und Reformer) im EU-Parlament, über strukturellen Probleme der EU. Kölmel forderte eine deutliche Verschlankung der EU-Verwaltung und kritisierte den Geld-Transfer in EU-Krisenländer: „Die Gelder, die in Rettungsschirme und Kredite an Euro-Krisenländer fließen, fehlen hier bei uns an allen Ecken und Enden. Sie fehlen am Ende auch in den Kommunen“, sagte der EU-Abgeordnete.

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erstellt am 30.Apr.2015 | 07:00 Uhr

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