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Holsteinischer Courier

19. November 2017 | 16:56 Uhr

Boostedt : Schule klagt über Platzmangel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Boostedter Schulleiterin berichtete im Ausschuss über veraltete PC-Ausrüstungen und ein Lehrerzimmer, das aus allen Nähten platzt.

Boostedt | In der Boostedter Schule fehlt es an Platz und moderner Technik. Über diese Mängel wurden die Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses am Montagabend in der Mensa der Gemeinschaftsschule von Schulleiterin Dagmar Drummen informiert. Die Raumnot mache sich insbesondere im Lehrerzimmer sowie im PC-Raum bemerkbar.

„Wir haben uns mittlerweile in allem verdoppelt. So ist das Lehrerzimmer eigentlich für 20 Kollegen ausgelegt. Zurzeit arbeiten jedoch, einschließlich der Lehrkräfte, die sich in der Ausbildung befinden, rund 50 Lehrer an der Schule. Trotz eines ausgelagerten Lehrerstützpunktes müssen sich immer noch 30 Kräfte diesen Raum teilen“, erklärte die Schulleiterin.

Ebenfalls eng wird es im PC-Raum, der mit 30 Plätzen ausgerüstet und damit zu klein sei. Auch seien sowohl die Geräte als auch die Betriebssysteme mittlerweile veraltet, führte dazu die zuständige Fachbetreuerin Stefanie Eitzen aus. Abhilfe könnten hier sogenannte mobile Laptopwagen schaffen, mit denen dann die Lehrkräfte in den Klassenräumen arbeiten könnten. Nach Stefanie Eitzens Einschätzung sei die Schule, an der zurzeit rund 670 Schüler in 27 Klassen unterrichtet werden, mit 30 Computern zudem bei Weitem unterversorgt.

Bestätigt wurde dies auch vom Ausschussmitglied Wolfgang Brückner (CDU): „Im Grunde genommen ist das, was da steht, alles Schrott. Die Schüler brauchen moderne Rechner, keine Auslaufmodelle.“ Zu beiden Themen wollen sich die Kommunalpolitiker nun bis zu ihrer nächsten Sitzung zunächst innerhalb der Fraktionen beraten.

Vergeben hingegen wurde der Auftrag für Blendung und Hitze abweisende Folien an den Fenstern des Neubaus mit Kosten in Höhe von rund 10 500 Euro. Diese sollen in den Osterferien angebracht werden. In diesem Zusammenhang teilte der Ausschussvorsitzende Manfred Stankat (SPD) mit, dass jetzt ein Anwaltsbüro damit beauftragt wurde, mögliche Regressforderungen an den Architekten zu prüfen.

In die Fraktionen zurückgegeben wurden die Themen der Mitgliedschaft der Gemeinde im Förderverein der Musikschule Neumünster sowie auch die möglichen Varianten zum Fortbestand der Boostedter Volkshochschule (VHS). Im Zusammenhang mit der VHS wurde die Verwaltung beauftragt, die Kosten einer möglichen Kooperation mit der Einrichtung in Neumünster sowie einer weiteren Volkshochschule zu prüfen.

Überarbeitet werden soll zudem die Satzung für den Hof Lübbe. Für den dort wirkenden Förderverein berichtete die Vorsitzende Brigitte Gattermann. Insgesamt zog sie zum Programm sowie zu den Besucherzahlen eine positive Bilanz. „Allerdings kommt die Mehrzahl der Besucher nicht aus Boostedt“, merkte sie an.

Einzig die Reinigungssituation im Haus sei zu bemängeln. „Wir lassen das Haus nach unseren Veranstaltungen immer professionell reinigen. Was wir allerdings vor den Veranstaltungen manchmal vorfinden, ist schon recht grenzwertig“, berichtete sie. Der Ausschuss versprach, sich darum zu kümmern.

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