zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

20. Oktober 2017 | 00:03 Uhr

BFB : Schulden tilgen

vom

Klaus-Peter Voigt begrüßt Gewerbeansiedlungen.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 09:20 Uhr

Es ist hinlänglich bekannt, dass die Stadt hoch verschuldet ist. Nach Ansicht des BFB muss daran gearbeitet werden, Schulden nachhaltig zu tilgen. Daher ist es Ziel des BFB, schnellstmöglich in Verbindung mit den anderen Städten Schleswig-Holsteins einen kommunalen Entschuldungsfonds einzurichten, der den Schuldenabbau mittelfristig ermöglicht. Hier ist die Verwaltung gefragt über den Deutschen Städtetag diese Möglichkeit voranzutreiben. Vordringlich ist für das BFB, dass es keinerlei Kürzungen im sozialen Bereich mehr gibt. Hier ist das Einsparpotenzial unserer Meinung nach vollständig ausgereizt.

Neumünster ist ein hervorragender Wirtschaftsstandort, daher begrüßt das BFB Gewerbeansiedlungen, sofern es sich bei der Gewerbeansiedlung um Unternehmen handelt, die Löhne bezahlen, von den Menschen auch leben können und die Belange der Anwohner genügend Berücksichtigung finden. Der erste Grundstücksverkauf an ein Schleswig-Holsteinisches Unternehmen zeigt, dass wir mit dem Gewerbegebiet Nord auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig ist es aber auch unser Anliegen, bestehenden Firmen die Erweiterung oder Umsiedlung zu ermöglichen.

Nach Meinung des BFB dürfen die kommunalen Steuern bis 2023 keinesfalls höher sein als heute. Eine weitere Belastung der Bürger ist untragbar. Neumünster muss lernen, Ausgaben an die Einnahmen anzupassen. Das BFB wird sich bei den künftigen Haushaltsplänen dafür einsetzen, vorrangig Gelder für den Erhalt und Ausbau der täglichen Daseinsvorsorge auszugeben, weil dies allen Bürgern zu Gute kommt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen