Verkehrsversuch : Schützenstraße wird 2014 zu einer Einbahnstraße

Der Beirat Stadtmitte: Um die neue Vorsitzende Antje Klein (SPD) gesellen sich Jann Franken (SPD, von rechts), Rolf Biedenweg (SPD), Refik Mor (CDU), Hans Lindemann (CDU), Klaus-Dieter Iwers (Grüne) und Rolf-Jürgen Grothe (CDU).
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Der Beirat Stadtmitte: Um die neue Vorsitzende Antje Klein (SPD) gesellen sich Jann Franken (SPD, von rechts), Rolf Biedenweg (SPD), Refik Mor (CDU), Hans Lindemann (CDU), Klaus-Dieter Iwers (Grüne) und Rolf-Jürgen Grothe (CDU).

Verkehrsversuch Großflecken wird vielleicht verlängert. Antje Klein ist neue Beiratsvorsitzende in Stadtmitte.

shz.de von
07. September 2013, 05:00 Uhr

Die Schützenstraße wird Anfang kommenden Jahres zur Einbahnstraße zwischen Mühlenhof und Gartenstraße – womöglich sogar dauerhaft. Das kündigte Verkehrsplaner Michael Köwer am Donnerstagsabend nach einer hochemotionalen Debatte im Stadtteilbeirat Stadtmitte an.

In der konstituierenden Sitzung hatte SPD-Urgestein Antje Klein als neue, einstimmig gewählte Vorsitzende keine leichte Aufgabe. Während die Wahlen von Rolf-Jürgen Grothe (CDU) zum Stellvertreter, Jann Franken (SPD) zum Schriftführer und Amtsinhaber Mounif Rouaiha zum Schiedsmann des Stadtteils einstimmig und recht schnell verliefen, wurde es danach laut und chaotisch. Anwohner bezweifelten die von Köwer vorgestellten Zahlen, wonach die Verkehrsbelastung im Vergleich zum Vorjahr in der Schützenstraße nicht zugenommen hat. „Die Zahlen sind technisch einwandfrei von den Ampelschleifen dort gemessen worden. Die Belastung ist mit 13 000 Fahrzeugen in Spitzenzeiten in der Stunde nicht gering, aber sie ist eben durch den Verkehrsversuch auch nicht signifikant angestiegen“, sagte er. Die Forderung einiger Besucher, die Einbahnregel sofort umzusetzen, wies der Verkehrsexperte mit Blick auf die Baustellen in der Wittorfer und Boostedter Straße zurück: „Dann gibt es auf der Altonaer Straße Chaos.“

Auf Nachfrage bestätigte Köwer, dass die Verwaltung eine Verlängerung des bis Mitte Januar terminierten Verkehrsversuch bis Mai 2014 prüft. „Wir diskutieren, den Bürgerentscheid aus Kostengründen mit der Europawahl am 25. Mai zusammenzulegen.“ Darüber müsste dann die Ratsversammlung entscheiden.

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