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Blutspendedienst Nord : Schüler im Blutspende-Marathon

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Erstmals findet eine einwöchige Aktion an der Elly-Heuss-Knapp-Schule statt / 300 Schüler haben sich schon vorab angemeldet

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2017 | 09:00 Uhr

Neumünster | Ein kleiner Piks, der Leben retten kann – und das gleich hundertfach: Seit Montag läuft eine große Blutspendeaktion an der Elly-Heuss-Knapp-Schule an der Carlstraße. „Rund 300 Schüler haben sich zum Blutspenden angemeldet, das ist das erste Mal, dass wir so eine Aktion über fünf Tage machen“, freute sich Lehrerin Joana Wackernagel, die auch den Schulsanitätsdienst betreut.

Fünf Fachkräfte des DRK-Blutspendedienstes Nord betreuten die Schüler an diesem Vormittag, nahmen die Daten auf, legten die Kanülen, maßen Blutdruck und achteten darauf, dass es allen gut ging. Zum ersten Mal spendeten Lara-Christin Zahn (18) und Corina Bahr (22), beide angehende tiermedizinische Fachangestellte. „Wir wollen helfen, wenn man das kann und gesund ist, sollte man das tun. Vielleicht braucht man das selbst mal“, sagten sie voller Überzeugung. Corina Bahr wollte immer schon mal spenden und ergriff jetzt die Gelegenheit.

Gegenüber liegt Nele-Tabea Kieslich (19) aus derselben Klasse: „Jeder kann mal in die Lage kommen, dass man Blut braucht.“ Sie ist fast fertig mit ihrer Spende: „Mir geht es gut, Daumen hoch. Ich hätte gedacht, dass mir schwindlig wird.“ Damit das nicht der Fall ist, gibt es wichtige Ratschläge von Schwester Ilona und ihrer Kollegin Carola Micheel: „Viel trinken, genug essen, nach dem Spenden kein Alkohol oder Sport.“ Noch wichtiger aber ist: „Davor müssen die Spender mindestens einen Dreiviertelliter Wasser oder Saft getrunken haben, und die Mädchen müssen mindestens 50 Kilogramm wiegen“, sagt Dr. Elke Domanowski. Untersucht wird bei jeder Blutspende, bevor sie in den Pool kommt, das Blutbild, Infektionsparameter wie Hepatitis B/C, HIV, auch die Blutgruppe wird bestimmt. „Unsere Blutspende- oder Gesundheitswoche ist uns sehr wichtig. Der Blutspendedienst Nord hat vorher Vorträge in den Klassen gehalten, daraufhin haben sich etwa 300 Schüler angemeldet. Das ist für uns gesellschaftliches Engagement, es ist uns wichtig, junge Menschen an das Blutspenden heranzuführen“, sagt Lehrerin Joana Wackernagel. Denn jeder könne in die Lage kommen, das sei auch in den Klassen nach dem Attentat in Las Vegas diskutiert worden. „Aber bei uns reicht schon ein Unfall auf der A 7. Gerade in der Urlaubs- und Reisezeit ist die Lage für den DRK-Blutspendedienst problematisch“, sagt die Lehrerin. „Nachbar“ auf dieser Seite

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