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Programmvorschau : Schräge Außenseiter, wilde Wortspiele

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Statt-Theater lädt im November zu Kabarett, Kleinkunst und Dichterwettstreit ein

Spitzzüngiges Kabarett, eine Straßengeigerin, die über das Leben philosopiert, träumerische Klänge über das Leben und die Unsterblichkeit und eine wortgewaltige Dichterschlacht erwartet das Publikum im November im Statt-Theater. Pointen über den alltäglichen Irrsinn oder das lustige Gespräch mit den Zuschauern – für Intellekt und Seele wird ein anregendes Programm geboten.

Den Auftakt macht Cloozy, die Frau mit den vielen Gesichtern, die mit Thomas Hermanns die NDR-„Thomas und Helga Show“ moderiert und im Quatsch Comedy Club solo Nonsens macht. Sie kommt mit ihrem Programm „Zirkus im Gehirn“ am Freitag, 8. November, ab 20 Uhr ins Statt-Theater, Haart 224, und schlüpft in viele Rollen – von der biederen Vorstandssekretärin Helga Raspel bis zur berlinerisch sprechenden Straßengeigerin, die frei Schnauze über das Leben philosophiert. Allesamt sind sie Außenseiterinnen, die mit beiden Beinen mitten im Leben stehen und sich nicht anpassen wollen.

Kabarettist Axel Pätz lädt sich am Mittwoch, 13. November, ab 20 Uhr Gäste ins Statt-Theater aufs „Sofa der Kultur“ zu einem Abend mit Kabarett, Comedy, Kleinkunst und Musik ein. Das ist Thomas Kreimeyer aus Berlin, der ein „sich unterhaltender Unterhalter“ ist – er kommt ins Gespräch mit den Zuschauern. Hans Krüger vom Anarcho-Theater Berlin erzählt abstruse Ostberliner Geschichten. Außerdem wird ein Überraschungsgast erwartet.

Einen etwas schrägen Titel hat das Programm vom Shooting-Star der Kleinkunstszene, Sebastian Nitsch. Dieser kommt am Sonnabend, 23. November, ab 20 Uhr ins Statt-Theater. „Unsterblichkeitsbatzen“ nennt er sein Eintauchen in die Welt einer männlichen Amelie – Nitsch nennt sich Hellwachträumer, der mit sanften Klängen und einem mikroskopischen Blick fürs Detail mit Wortspielen und Beobachtungen das Leben unter die Lupe nimmt – mit einer anarchisch-frischen Themenauswahl.

Dichter ans Mikrofon: Als letzte Veranstaltung im November lädt das Assemble-Art-Team am Freitag, 29. November, um 20 Uhr zum Poetry-Slam-Statt-Gespräch. Das Publikum erlebt eine eine Mischung aus Performance, Poesie, Tragödie, Spiel, purem Scherz und reiner Wahrheit. Jeder, der Selbstverfasstes vorzutragen hat, ist willkommen. Voranmeldungen müssen ausreichend vorab erfolgen, da es maximal zehn Teilnehmer geben kann (per E-Mail: info@assembleart.com).

Karten für alle Veranstaltungen außer dem Poetry Slam (7 Euro) kosten 13 Euro. Es gibt sie bei der Buchhandlung Clément (gegenüber dem Hauptbahnhof), im Kaufhaus Holstenstraße oder auch online unter www.statttheater.de/shop.

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erstellt am 30.Okt.2013 | 14:16 Uhr

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