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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 15:38 Uhr

Aukrug : Schön vorsichtig ausstechen!

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Aukruger Landfrauen kneteten, rollten Teig aus und formten Plätzchen mit den Kindergartenkindern.

Aukrug | Den Mürbeteig schon fix und fertig vorbereitet, Nudelhölzer und Ausstechformen griffbereit auf die Tische gelegt. „So, nun ist die Weihnachtsbäckerei geöffnet“, sagte Anke Holm, zweite Vorsitzende der Aukruger Landfrauen, bevor etwa 140 Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte die Küche stürmten.

Begleitet von ihren Erzieherinnen und Eltern rückten die Kinder gruppenweise an, um ihrer Fantasie und Kreativität beim Ausstechen sowie Verzieren der Backwaren freien Lauf zu lassen. „Dieser Moment erinnert mich immer an die Zeit, als meine beiden Jungs noch die Kita besuchten. Für mich ist das ein Glücksgefühl. Diese Tradition muss man unbedingt beibehalten“, sagte Anke Holm. Mit ihr warteten neun weitere Landfrauen darauf, um sich mit den lütten Zuckerbäcker ans Werk zu machen.

„Je näher dieser Termin rückte, umso größer wurde auch die Vorfreude im Mausenest“, berichtete die sozialpädagogische Erzieherin Rabea Schulz-Dittmann. Svenja Halft aus Homfeld kann das bestätigen: „Meine beiden Mädchen singen schon seit Wochen das Lied von der Weihnachtsbäckerei“, sagte die Mutter von Kindern im Alter von zwei und vier Jahren.

Der gekühlte Teig klebt zwar weniger beim Ausrollen an den Händen, ist für kleine Kinderarme aber schwerer zu handhaben. „Dann darf man nicht zu viel Mehl auf die Arbeitsfläche oder das Nudelholz geben. So bleibt der Teig geschmeidiger“, erklärten die fleißigen Bienen vom Landfrauenverein. Um Frust bei den Kindern zu vermeiden, hatten sie sich für einfache Ausstechformen wie Sterne, Herzen oder Tannenbäume entschieden. „Bei anspruchsvollen Formen, wie zum Beispiel Elche mit schönen Geweihen, Fuchs und Eichhörnchen mit langem Schwanz, brechen die langen und schmalen Bereiche oft dann schon ab, wenn sie vom Tisch auf das Backblech gelegt werden“, erklärten die Erwachsenen. Wer wollte, konnte auch den Teig zu einer Rolle formen, Scheibchen abschneiden, mit Zuckerguss oder bunten Streuseln versüßen. So entstanden richtige Kunstwerke. Naschen war ausdrücklich erlaubt.

Der Ofen glühte bis in den Nachmittag hinein, und als die ersten Backwaren fertig waren, langten die Kita-Kinder auch schon kräftig zu.

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