Heidmühlen : Schnelles Internet: Jetzt geht es los!

Bürgermeister Geert Uwe Carstensen (von links), Hans-Joachim Bülk (Elektrotechnik Wilhelm Suhr), Franziska Saul (Projektleiterin WZV), Simone Hoffmann ( SWN) und Mehmet Kursun (Netzplanung) gaben gestern den Startschuss fürs schnelle Internet.
Bürgermeister Geert Uwe Carstensen (von links), Hans-Joachim Bülk (Elektrotechnik Wilhelm Suhr), Franziska Saul (Projektleiterin WZV), Simone Hoffmann ( SWN) und Mehmet Kursun (Netzplanung) gaben gestern den Startschuss fürs schnelle Internet.

200 Glasfaseranschlüsse sollen in der Gemeinde entstehen.

shz.de von
13. April 2018, 10:38 Uhr

Heidmühlen | Gestern fiel der Startschuss für die Bauarbeiten zum „Cluster West“, das Heidmühlen als 28. Gemeinde an das Netz des Wege-Zweckverbandes des Kreises Segeberg (WZV) für schnelles Internet anschließt. Das Signal für die Breitbandinfrastruktur kommt aus Richtung der Nachbargemeinde Latendorf. Baustart ist in der Straße Mühlenholz.

Rund eine Million Euro für 200 Glasfaseranschlüsse und sieben Kilometer Tiefbauleistung – das ist das Investitionsvolumen des Wegezweckverbandes für dieses Projekt. Damit wächst das Glasfasernetz des WZV auf 353 Kilometer und 4900 Kunden, die über die Stadtwerke Neumünster (SWN) mit Telefon, Fernsehen und schnellem Internet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

Am 4. Mai wird der Container mit dem Herzstück des Clusters, dem Rechenzentrum (Pop – Point of Presence), in der Gemeinde aufgestellt. Das wird in den frühen Morgenstunden der Fall sein, denn der Transport zum Aufstellungsort mit einem großen Kran erfolgt bereits nachts, um größere Verkehrsbehinderungen durch den Schwertransport zu verhindern. Ist das Rechenzentrum dann installiert, werden die 200 Haushalte direkt daran angeschlossen.

„Durch diese direkte Verbindung vom Pop zu den einzelnen Haushalten minimieren wir die Verluste bei der Datengeschwindigkeit“, erklärt Projektleiterin Franziska Saul vom WZV.

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