Bornhöved : Schneller Baustart sorgt für Verwirrung

Behinderungen gibt es an der Bornhöveder Kreisstraße 40 vor der Sandensiedlung. In wenigen Tagen sollen die Arbeiten fertig sein.
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Behinderungen gibt es an der Bornhöveder Kreisstraße 40 vor der Sandensiedlung. In wenigen Tagen sollen die Arbeiten fertig sein.

Anwohner der Sandensiedlung sind verärgert. Die Arbeiten gehen aber schnell voran.

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17. Mai 2018, 10:00 Uhr

Bornhöved | Bornhöveds Ortspolitiker sind über jede sanierte Straße und jeden Weg, der instand gesetzt wird, froh. Das gilt besonders für die Kreis- und Bundesstraßen, da die Gemeindevertreter hier wenig Einfluss auf Termine haben. Zurzeit wird die Kreisstraße 40 zwischen Bornhöved und Gönnebek saniert. In der Sandensiedlung gab es wegen des kurzfristigen Baustarts Probleme.

Die westlich der Autobahn 21 liegende Siedlung ist nur über die Kreisstraße erreichbar. Zwar war hier der Baubeginn grundsätzlich angekündigt, die tatsächliche Meldung zum Start der Bauarbeiten flatterte allerdings erst einen Tag vor Baubeginn in die Briefkästen der Anwohner. „Das war schon ein wenig dreist und viel zu knapp, um sich vernünftig einstellen zu können“, meinte Anwohnerin Nicole Knebel. Auch die Bauarbeiter selbst seien ein wenig genervt gewesen. „Allerdings hat die wirklich grobe Behinderung auch nur für einen Tag bestanden“, sagte Nicole Knebel. Letztlich sei der Sohn zur Schule und sie selbst zur Arbeit gekommen. Inzwischen hätten sich die Bauarbeiter bemüht, und die Arbeiten sind offensichtlich zügig gelaufen.

Wie der zuständige Fachdienst des Kreises Segeberg mitteilte, hatte es Terminverschiebungen gegeben. Die Anlieger konnten nur kurzfristig informiert werden, denn die Baufirma war schneller verfügbar als geplant. „Dadurch konnten die Bauzeiten für die drei Bauabschnitte optimiert werden, die ursprüngliche Bauzeit für den ersten Bauabschnitt war mit 14 Tagen avisiert worden. Durch den kurzfristig angesetzten Baubeginn konnte der Abschnitt zwischen Bornhöved und dem Katenlandsweg bereits nach wenigen Tagen abgeschlossen werden“, erklärt der Kreis und entschuldigt sich für die Behinderungen der Anwohner.

„Bei den anstehenden Arbeiten ab Höhe Katenlandsweg in Richtung Gönnebek dürften außer einer Umleitung in Richtung Trappenkamp keine Behinderungen zu erwarten sein“, meinte Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz.

Wie der Kreis mitteilt, ist der Bauabschnitt Bornhöved – Einmündung Katenlandsweg fertig. Die Markierungsarbeiten finden erst statt, wenn der gesamte Streckenabschnitt erneuert ist.

Der Bereich Katenlandsweg – Gönnebek ist noch bis kommende Woche voll gesperrt. Die Asphaltierungsarbeiten sollen diese Woche beendet werden, die Restarbeiten folgen nächste Woche.

Die Vollsperrung der Kreisstraße  40 in der Gemeinde Gönnebek ist ab Dienstag, 22. Mai, geplant. Vorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen, die Straße kann zurzeit aber noch genutzt werden. Das Bauende in Gönnebek ist spätestens für Ende Juni geplant. Dann folgen noch die Markierungsarbeiten.

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