Razzia in Neumünster : Schlag gegen Schleuserkriminalität – Polizei durchsucht acht Wohnungen

Staatsangehörige aus dem Balkanraum sollen mit falschen Papieren auf Baustellen beschäftigt worden sein.

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21. Februar 2018, 15:35 Uhr

Neumünster | Bei einer Razzia gegen Schleuserkriminalität hat die Bundespolizei in Neumünster acht Wohnungen durchsucht. Dabei sei am Mittwoch umfangreiches Beweismaterial, darunter gefälschte Dokumente, sichergestellt worden, sagte Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei. Ein 40-jähriger Deutscher stehe im Verdacht, Staatsangehörige aus dem Balkanraum mit falschen Papieren nach Deutschland geschleust und auf Baustellen beschäftigt zu haben. Bei der Razzia seien drei Männer zur erkennungsdienstlichen Behandlung mit auf die Dienststelle genommen worden. Festnahmen habe es nicht gegeben.

Bereits im April vergangenen Jahres hatte die Bundespolizei elf Wohnungen in Neumünster und Kaltenkirchen durchsucht. Dabei fanden die Ermittler umfassendes Beweismaterial. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen seien jetzt die weiteren Wohnungsdurchsuchungen erforderlich geworden, erläuterte Schwartz.

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