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Holsteinischer Courier

19. Oktober 2017 | 15:12 Uhr

Lumpenball : Sause in flotter Verkleidung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beim traditionellen Lumpenball feierten rund 1500 bunt kostümierte Besucher in der Stadthalle.

Neumünster | Bis weit nach Mitternacht begehrten am Sonnabend verwegene Piraten und süße Prinzessinnen, sexy Politessen und fröhliche Putzfrauen Einlass in die Stadthalle, um es beim Lumpenball ordentlich krachen zu lassen. Mehr als 1500 Besucher zählte die „Party des Jahres“, zu der sich wieder Feierfreudige aus Neumünster, dem Umland, aber auch aus Flensburg, Hamburg und sogar Berlin in fantastische Maskierungen geworfen hatten – denn Verkleidung ist bei diesem traditionellen Spektakel von jeher Pflicht.

Viel Spaß hatten die Besucher mit der Musik, die von Andrea Berg über die legendären Mallorca-Hymnen bis hin zu aktuellen Hits alles bot, was richtig in die Beine geht. Gut an kam auch die Fotobox, in der sich die Gäste zur Erinnerung ablichten lassen konnten. Und auch der beliebte Kostümwettbewerb machte den Bewerbern sowie auch dem Publikum wieder viel Spaß. Bis weit nach 6 Uhr früh wurde so feucht-fröhlich durchgefeiert.

„Der Lumpenball ist einfach ein Muss“, lautete denn auch das Urteil von Diana Stock (26) aus Plön, die schon seit Jahren zu den Stammgästen gehört. Viel Spaß hatten auch Timo Howe (28) und Maik Schwänke (30), die als süßes Babypaar gekommen waren. „Wir freuen uns schon das ganze Jahr darauf, hier wieder richtig abzuhotten“, meinten die beiden. Ein ganz besonderer Spaß war die Sause auch für Daniela Igel. Die Neumünsteranerin feierte – passend als Untote – in der Nacht ihren 37. Geburtstag.

Der Lumpenball bewies sich also einmal mehr als einer der Höhepunkte im Neumünsteraner Partykalender. „Und das wird auch so bleiben“, versprach Organisator Oliver Leya.

Zu beobachten war allerdings, dass die Gäste immer später kommen. „Das ist schade, weil die Party dann erst gegen 1 Uhr so richtig in Gang kommt. Und manche haben irgendwo anders auch schon ordentlich vorgeglüht. Aber Zwischenfälle gab es in diesem Jahr nur wenige“, erklärte er auf Anfrage gestern Morgen.

Für die Mehrzahl der Besucher war es also wieder eine rauschende Party, zu der sich die (im richtigen Leben) Bäckereifachverkäuferinnen, Bademeister und Beamten bestimmt auch im kommenden Jahr wieder so richtig „in Schale“ werfen werden. Denn nach dem Lumpenball ist schließlich vor dem Lumpenball.

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