Unfall in Willingrade : Sanitäter sahen Wagen zufällig

Der Mercedes des 26-Jährigen  blieb im Knick liegen. Der junge Mann wurde eingeklemmt und nach seiner Bergung im Krankenhaus notoperiert.
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Der Mercedes des 26-Jährigen blieb im Knick liegen. Der junge Mann wurde eingeklemmt und nach seiner Bergung im Krankenhaus notoperiert.

26-Jähriger kam am Neujahrsmorgen bei Willingrade von der Straße ab und wurde lebensgefährlich verletzt / Der Wagen des jungen Mannes lag im Knick

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02. Januar 2014, 08:00 Uhr

Bei einem schweren Unfall auf der Kreisstraße 114 (früher B 205) zwischen Kleinkummerfeld und Willingrade ist am Neujahrsmorgen ein Autofahrer (26) aus dem Kreis Segeberg lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, weil nicht klar ist, wann und warum der Mann mit seinem Mercedes von der Straße abkam.

Durch Zufall sahen Rettungssanitäter aus Neumünster von ihrem Krankenwagen aus gegen 8 Uhr das auf der Seite liegende Fahrzeug im Knickwall. Sie kamen von einem Krankentransport zurück und leisteten sofort Erste Hilfe, bis kurze Zeit später die Kollegen der Berufsfeuerwehr und die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kummerfeld vor Ort waren. Mit hydraulischem Gerät musste der junge Mann aus seinem völlig zerstörten Wrack geschnitten werden. Er erlitt Brüche und lebensgefährliche innere Verletzungen und wurde im Krankenhaus sofort notoperiert.

Warum er auf der Strecke von Neumünster in Richtung Rickling auf der nahezu geraden Straße nach rechts abkam, soll nun auch mit Hilfe eines Gutachtens geklärt werden. Ein Sachverständiger kam zur Unfallstelle. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, sagte gestern die Polizeisprecherin Sandra Mohr. Nicht ausschließen wollte sie, dass der 26-Jährige am Steuer eingeschlafen war.

Der Wagen hatte wenige hundert Meter vor Willingrade einen Baum touchiert und war in einen Knickwall geraten, wo er auf die Seite kippte. An dem Mercedes entstand Totalschaden. Die Kreisstraße war für die Zeit der Rettungs-und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt.

Zeugen sollten sich umgehend bei der Polizei Bad Segeberg, Tel. 04551 / 88 40, oder jeder anderen Polizeidienststelle melden.

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