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Wasbek : Sanierung der Aalbekbrücke wird billiger als gedacht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wasbeker Bauausschuss rechnet mit Kosten von 70 000 Euro. Tausalz hat keine Schäden verursacht.

Wasbek | Doch nicht so baufällig wie befürchtet ist der Zustand der 50 Jahre alten Aalbekbrücke in der Wasbeker Hauptstraße. Der Bauausschussvorsitzenden Reiner Großer meint, dass die im Haushalt berücksichtigten 70 000 Euro für eine komplette Sanierung ausreichen werden. Vor drei Monaten war die Rede noch von bis zu 200 000 Euro.

Auf der Sitzung der Bauausschussmitglieder am Dienstag gab Großer bekannt, dass der marode Teil mit dem kombinierten Geh- und Radweg mit rund 30 000 Euro wieder hergerichtet werden könne. Dafür reichen zwei neue Auflagepunkte für den separat angebauten Brückenteil aus. Das untersuchte Bohrmaterial aus dem Straßenteil der Brücke hat den Verdacht bisher nicht bestätigt, dass der Beton der Fahrbahn über die Jahre durch Tausalz angegriffen wurde (der Courier berichtete).

Zum Thema Bau einer neuen Sporthalle in Wasbek berichtete Großer, dass zurzeit mit drei Architekten Gespräche geführt werden. Auch wurde die erste Halle kürzlich in Lübeck besichtigt. Zwei weitere Hallenbesichtigungen stehen auf dem Programm. Eine Zwei-Feld-Halle, wie sie in der Gemeinde zurzeit im Gespräch ist, wird nach Aussage von Reiner Großer etwa drei Millionen Euro kosten. Die Bauzeit einschließlich der Planungs- und Genehmigungsphase wird rund 20 Monate in Anspruch nehmen. Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff meinte, dass zwar ein befürwortender Grundsatzbeschluss zur neuen Halle von den Gemeindevertretern steht, alles aber bezahlbar bleiben müsse. Er mahnte, das Thema ruhig anzugehen. Weder liegen für Eilentscheidungen besondere Gründe vor, noch wurde mit dem Grundsatzbeschluss eine Zwei-Feld-Halle festgeschrieben, meinte er.

In puncto Straßensanierungsarbeiten im nächsten Jahr sprachen die Mitglieder des Fachausschusses einvernehmlich die Empfehlung an den Gemeinderat aus, 140 000 Euro in den Etat einzustellen. Das reicht, um den Böker- und Bornbeksweg sowie den Gehweg im Lüttdörp auf Vordermann zu bringen.

Da die Kommune in diesem Jahr komplett mit neuen LED-Leuchten ausgestattet wurde, sind ausgetauschte Peitschenlampen zu vergeben. Interessierte können sich mit Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff unter Tel. 0 43 21/ 6 74 80 in Verbindung setzen.


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