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Ball des Sports : Rustikaler Baustellen-Ball unter dem Sternenhimmel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In den Holstenhallen wird noch fleißig gewerkelt für den Sportlerball am Sonnabend. Hallendecken und das Foyer werden mit Lichteffekten in Szene gesetzt

Noch braucht es viel Fantasie, um sich die Holstenhallen als glanzvollen Tanzpalast für 4000 Gäste beim Ball des Sports vorzustellen. Die Handwerker sind auf der Großbaustelle noch voll in ihrem Element. Doch Hallen-Chef Dirk Iwersen ist sicher, dass alles rechtzeitig bis zum  Ball-Start am Sonnabend fertig wird.

In der großen Halle 1 steht die Bühne bereits, und gestern wurden die ersten Tische und Stühle  aufgestellt. Die erste Neuerung wird beim Blick nach unten deutlich. Der Tanzboden ist nicht mehr mit Parkett ausgelegt. Der nackte Beton des Schwerlastbodens wirkt ein wenig kalt, kann aber mit einer Fußbodenheizung aufwarten.

Auch das (neue) Hallendach wird nicht mehr unter der Dekoration versteckt, sondern illuminiert und bewusst in Szene gesetzt. „Wir werden als Besonderheit und Premiere einen Sternenhimmel an die Decke projizieren“, sagt Iwersen.  Seit Montag sind 20  Mitarbeiter des Hallenteams  und   weitere Handwerker der Technikfirmen damit beschäftigt, alles für Neumünsters Ball-Ereignis vorzubereiten.

Nebenan im neuen Nord-Foyer wird an der Empore noch das Geländer gerichtet und montiert. Das große Eingangselement fehlt allerdings noch. „Versprochen ist es“, meint Iwersen. Nach einer Baustellenbesprechung ist er optimistisch, dass der Hersteller liefert und es nicht beim Provisorium am Haupteingang bleibt.

„Alles ist ein bisschen rustikal, es steht unter dem Motto ,Baustellen-Ball’“, sagt Dirk Iwersen. Seiner Meinung nach wäre es allerdings Sünde gewesen, das neue 1100 Quadratmeter große  Foyer nicht für den Sportlerball zu nutzen. „Die Gäste sind neugierig und wollen die neue Holstenhalle sehen“, so Iwersen.

Die Verknüpfung von Alt und Neu sieht bereits im unfertigen Zustand sehr gelungen aus und gewinnt weiter an Kontur: Gestern schlugen Arbeiter die weißen Fliesen des ehemaligen Sanitärtrakts ab und legten den dahinter verborgenen gelben Verblender der historischen Halle 1 aus dem Jahr 1939 wieder frei.

Das Nord-Foyer mit seinen Beleuchtungselementen, Pflanzen, Stehtischen und Sitzmöbeln  soll einen Ruhepol zum  Verweilen zwischen den beiden Bühnen in Halle 1 und Halle 4 bilden, wo die Bands „Tiffany“ und „Freestyle“ im Wechsel mit den Diskjockeys Holger Gränert und Dennis Petersen zum Tanz aufspielen.   

 Auch die Tombola und das Gros der  Gastronomie, die die Hallenbetriebe erstmals in Eigenregie betreiben,  sind im Foyer angesiedelt. Weitere kulinarische Angebote locken in der Halle 4. Die legendäre „Karibik-Bar“ hat ihren Schauplatz auf die neue Foyer-Empore verlegt. Über fünf provisorische  Brücken können die Sportlerball-Gäste von hier aus direkt auf die Empore in Halle 1 wechseln. Ein Zugang führt in die „Schmusebar“.

Trotz mancher Provisorien und der noch rustikalen Baustellen-Anmutung müssen die Ballgäste nicht fürchten, im neuen Foyer zu frieren: Auch hier gibt es eine Fußbodenheizung, und die wird seit dem 2. Januar langsam auf Ball-Temperatur hochgefahren. Einer rauschenden Party steht also nichts im Wege.

 

 

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erstellt am 08.Jan.2014 | 07:30 Uhr

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