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Russische Pianistin bot Auf und Ab der Emotionen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit gewohnter Qualität starteten die Herbstklänge in der Christuskirche in ihre erste Runde. Sofja Gülbadamova, Pianistin von Weltrang und in Bordesholm mittlerweile bestens bekannt, demonstrierte mit einem deutsch-russischen Gipfeltreffen eindrucksvoll die imposante Wirkung von Kompositionen beider Kulturen. Die Sonate Nr. 1 f-Moll opus2 Nr.1 und die sogenannten Eroica-Variationen zeigten die ganze Eindringlichkeit und Vielschichtigkeit, mit der Ludwig van Beethoven seine Klavierwerke komponierte. Und es braucht eine Künstlerin von der Klasse der abwechselnd in Lübeck und Paris lebenden Russin, die mit höchster Konzentration und Präzision sämtliche Feinheiten, Akzente und Melodiethemen darstellte, ohne den Blick für das große Ganze zu verlieren.

Dies bedeutete ein Auf und Ab der Emotionen, Verfremdungen eines spaßigen Ballett-Motivs in den Eroica-Variationen sowie eine riesige Bandbreite an ausgefeilten Melodielinien. Mit Peter Tschaikowskys Grande Sonate G-Dur opus 37 erlebten die 80 Zuhörer in der Kirche sogar eine Bordesholmer Live-Premiere, mitreißende Steigerungen, balladeske Grundelemente und jede Menge Drama beherrschten die Komposition.

Dies quittierten die begeisterten Zuhörer mit stürmischem Applaus, der in zwei Zugaben mündete.


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erstellt am 07.Okt.2013 | 00:31 Uhr

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