Musikfestival : Russische Märchen mit Klezmer und Elfen

Eleven der Ballettschule Tavormina entzückten das Publikum mit gekonnten Tanzfiguren zur Musik von Peter Tschaikowsky.
Eleven der Ballettschule Tavormina entzückten das Publikum mit gekonnten Tanzfiguren zur Musik von Peter Tschaikowsky.

Im Rahmenprogramm des Schleswig-Holstein Musik Festivals erzählte Ingeborg Tophinke Volksweisen aus Russland

shz.de von
13. Juli 2015, 06:30 Uhr

Neumünster | Am Freitag hatte der Sturm die Festzelte irreparabel zerstört, am Sonnabend hatte der Wettergott ein Einsehen. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen genossen Besucher und Künstler im Apfelgarten der Vicelingemeinde eine ungewöhnliche Reise durch Russland.

Auf Einladung des ehrenamtlich arbeitenden Neumünsteraner Beirates des Schleswig-Holstein Musik Festivals war Ingeborg Tophinke in den Garten gekommen, um die 60 Gäste in die Welt der russischen Märchen zu entführen. „Mit ihrem zweiten Engagement während unseres Rahmenprogramms kann man Ingeborg Tophinkes Auftritt ja fast schon als Tradition bezeichnen“, sagte Heide Mader zu Beginn der Veranstaltung. Und obwohl sich die bekannte Märchenerzählerin ausschließlich auf ihre Erzählkunst beschränke, brauche man Wiederholungen nicht zu fürchten, so die Sprecherin des Beirates.

Im Gegenteil. Mit ausdrucksstarker Stimme, pointiert gesetzten Pausen und lebhafter Mimik gelang es der Grande Dame des Vortragens immer wieder aufs Beste, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Mit leisen Tönen, dramatischen Klängen und fröhlichen Weisen unterstrich die Violinistin Jule Schwarz Ingeborg Tophinkes ausdrucksstarke Erzählkunst. Die Kielerin hat sich dem Klezmer verschrieben, einer Musik, deren Wurzeln auf die osteuropäischen Juden zurückgehen.

Ebenso passend waren die Tanzeinlagen der Eleven von der Ballettschule Tavormina. Mit klassischen Figuren zur Musik von Peter Tschaikowsky entzückten sie das Publikum und die Gastgeber.



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