Wasbek : Rundwanderweg: Die Chancen stehen gut

Um die Wegeführung für das fehlende Stück des Wasbeker Rundwanderwegs zu erkunden, trafen sich der Gemeindevertreter Bernd Nützel (SPD, von links), der Landschaftsplaner Reinhard Pollok, Gundula Schuhmacher (Stadt Neumünster) und Volker Blank (Gemeindearbeiter) zu einem Ortstermin auf dem Acker am Laubenweg in Bullenbek.
Um die Wegeführung für das fehlende Stück des Wasbeker Rundwanderwegs zu erkunden, trafen sich der Gemeindevertreter Bernd Nützel (SPD, von links), der Landschaftsplaner Reinhard Pollok, Gundula Schuhmacher (Stadt Neumünster) und Volker Blank (Gemeindearbeiter) zu einem Ortstermin auf dem Acker am Laubenweg in Bullenbek.

Im Oktober könnte das Wasbeker Projekt gestartet werden. Es soll nur wenige Eingriffe in die Natur geben.

shz.de von
20. März 2017, 12:00 Uhr

Wasbek | Einmal rund um Wasbek wandern: Das will  die  Gemeinde schon lange umsetzen. Jetzt trafen sich  Gemeindevertreter Bernd Nützel (SPD),  Landschaftsplaner Reinhard Pollok,  Gundula Schuhmacher von der Stadt Neumünster

und der  Gemeindearbeiter Volker Blank im Ortsteil Bullenbek.  Sie erkundeten,  welche Wege möglich wären, um den Laubenweg mit der Matzhornbrücke zu verbinden. Von dort aus könnte man dann die Autobahn überqueren und am Rande der Rieselung wieder das Dorf erreichen.

Bisher endet die Strecke an einem Acker, von dem die Gemeinde allerdings bereits einen sieben Meter breiten Streifen erworben hat. Doch an dessen Ende befindet sich zurzeit noch ein Zaun, der die Grenze zu Neumünster kennzeichnet. „Das dahinter liegende Gelände ist durch Moorbiotope und außergewöhnliche Baumbestände sehr reizvoll. Deshalb soll die 500 Meter lange Strecke mit geringstem Aufwand und Eingriff in die Naturlandschaft angelegt werden. Die Kosten für die Herstellung sowie die zukünftige Verkehrssicherungspflicht würde die Gemeinde übernehmen“, erklärte Bernd Nützel.

Auch Reinhard Pollok hatte schon erste Ideen. „An den Bäumen zum Beispiel sollten nur die unteren Äste weggenommen werden, so dass man gefahrfrei darunter laufen kann. Denn was gibt es Schöneres, als unter einem sonnendurchfluteten Blätterdach zu wandern?“, fragte der   Fachmann.

„Juristischg liegt das Gelände im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Da es aber Neumünster gehört, bedarf es für die Nutzung einer Genehmigung durch die Stadt“, erklärte Gundula Schuhmacher. Vor Kurzem habe jedoch ein Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde bereits gezeigt, dass diese das Projekt grundsätzlich unterstützen würde, erklärte sie.

Wenn also der  Antrag ohne Probleme durchläuft, könnte der Weg im Oktober angelegt

 werden, und die Wasbeker könnten ihren Weihnachtsspaziergang dann einmal rund ums Dorf machen.
 

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