zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 17:04 Uhr

Vatertag : Ruhe in Einfeld, Krawall in Bordesholm

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Während es am Einfelder See gestern keine Vorkommnisse gab, kam es zu einer Schlägerei auf der Vogelwiese. Die Polizei zeigte starke Präsenz.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Um kurz nach 19 Uhr ist es gestern Abend zu einer größeren Schlägerei unter betrunkenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Neumünster, Bordesholm und dem Umland auf der Vogelwiese in Bordesholm gekommen. Nach Angaben von Polizeisprecher Sönke Hinrichs wurden dabei mehrere Personen verletzt, darunter auch zwei Polizisten. Vier Personen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung in Gewahrsam genommen. Weitere Einzelheiten standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Zuvor war die Lage ausgesprochen ruhig. Polizisten aus Neumünster und Eutin hatten sich im Feuerwehrhaus in Mühbrook einquartiert und zeigten deutliche Präsenz rund um den Einfelder und Bordesholmer See, aber auch im Dosenmoor. Präventiv wurden viele Gruppen mit Bollerwagen angesprochen, die Stimmung war friedlich. Am Einfelder See spielten Familien Boule oder grillten.

Bereits ab Mittag kristallisierte sich dann heraus, dass viele Vatertags-Ausflügler Richtung Bordesholm zogen. Bevorzugte Versammlungsplätze waren dabei die Vogelwiese und der Hochzeitswald. Die Beamten wiesen am Nachmittag mehrere angetrunkene Männer und Frauen, die noch reichlich Alkohol im Gepäck hatten, ab. In Einzelfällen wurden auch Platzverweise ausgesprochen. Am Abend hatten sich dann nach Schätzungen von Hinrichs rund 120 Personen auf der Vogelwiese versammelt, als ein Streit offenbar eskalierte. Bis in die Nachtstunden hinein wollten die Beamten das Areal überwachen.

Die Leitstelle der Feuerwehr meldete gestern Abend nur sehr wenige Rettungsdienst-Einsätze wegen alkoholisierter Personen. „Es war sogar ruhiger als an manch normalen Tagen“, hieß es von der Wittorfer Straße.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert