zur Navigation springen

Autobahn-Polizei : Rüdiger Schwarz ist neuer Leiter der Autobahn-Polizei

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Erste Polizeihauptkommissar aus Tungendorf (57) freut sich über die neue Aufgabe: „Revierleiter ist die Königsdisziplin“

Neumünster | Schon vor über 20 Jahren arbeitete Rüdiger Schwarz im Autobahn-Polizeirevier: Er absolvierte ein Praktikum als Kommissaranwärter. „Damals konnte man schon ein Stückchen Autobahn fahren“, erinnert sich der 57-Jährige schmunzelnd. Jetzt kehrt er zurück: Der Erste Polizeihauptkommissar ist neuer Leiter des Reviers. „Ich freue mich auf die Aufgabe. Revierleiter zu sein ist die Königsklasse, etwas Besonderes“, sagt der Tungendorfer.

Bernd Lohse, Leiter der Polizeidirektion Neumünster, zollte ihm eine große Portion Lob, denn Schwarz ist ein alter Hase: „Ich kenne ihn jahrelang, schätze ihn, er hat Erfahrung mit Themen der Verkehrspolizei, er ist ein Kind der Polizei Neumünster und ist gut vernetzt.“ Rüdiger Schwarz war Immanuel-Kant-Schüler, wurde 1983 Polizeikommissar. Er war unter anderem Leiter der Einsatzleitstelle Neumünster, Leiter des Verkehrswesens und baute damals die Pressestelle der Polizeiinspektion auf.

Es folgten Stationen bei der Verkehrspolizeidirektion, dem Landespolizeiamt und der Polizeidirektion Aus- und Fortbildung und Bereitschaftspolizei Eutin in meist leitenden Positionen. 2000 bis 2003 war er bereits stellvertretender Leiter des Autobahn-Polizeireviers: „Ich bin der Dienststelle immer nahe geblieben, ich komme dienstlich jetzt nach Hause“, sagt Schwarz.

Der Vater zweier erwachsener Kinder und eines Stiefsohns lebt mit seiner Frau Stefanie, die auch Polizistin ist, den Katzen Paula und Glöckchen, drei Wasserschildkröten und einer Vogelspinne in Tungendorf.

Bekannt ist er in Neumünster auch durch diverse ehrenamtliche Aktivitäten im Vorstand des Polizeisportvereins, beim Jugendverband und Kreissportverband, als Organisator des Holstenköstenlaufs von Anfang an und bis 2012 als Mitorganisator von „Polizei & Show“ gemeinsam mit Rainer Wetzel.

An der A7 ist Schwarz der Nachfolger von Hans-Joachim „Jochen“ Einfeldt, der das Revier seit 2007 leitete und in den Ruhestand gegangen ist. Lohse würdigte dessen Verdienste: „Jochen Einfeldt war ein ganz engagierter Revierleiter, hat sich dieser Aufgabe mit viel Enthusiasmus und Motivation gewidmet. Er hat in der Phase der Autobahn-Baustelle engagiert die Polizei vertreten und sich große Verdienste erworben.“

Rüdiger Schwarz setzte sich bei einer landesweiten Ausschreibung des Postens gegen alle Kandidaten durch und ist nun Chef von aktuell 45 Mitarbeitern. Das Revier ist zuständig für die 120 Kilometer der A  7 von Hamburg bis Rendsburg, für die A 215 und die A 210. Die Aufgaben sind vielfältig: Verkehrsunfälle, die Festnahme von Kriminellen und auch das Aufspüren von Autofahrern mit gefälschten Papieren („die erfahrenen Kollegen haben bei diesen Delikten oft den richtigen Riecher“). Eines ist dem neuen Revierleiter ganz besonders wichtig: „Der Job muss Spaß machen.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 09.Dez.2016 | 08:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen