Neumünster Einfeld : Rückenwind für die Begegnungsstätte

Lothar Kutkowsky von der Wehr aus Einfeld (rechts) erläutert Dino Sfreddo die Anbaupläne für das Gerätehaus.
Lothar Kutkowsky von der Wehr aus Einfeld (rechts) erläutert Dino Sfreddo die Anbaupläne für das Gerätehaus.

Die Awo plant in Einfeld eine Begegnungsstätte und bekommt vom Stadtteilbeirat Rückenwind.

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24. Februar 2018, 08:06 Uhr

Einfelds Stadtteilbeirat steht geschlossen hinter den Plänen der Arbeiterwohlfahrt, das von ihr am Fuhrkamp 21a genutzte Gebäude durch einen Pavillonbau zu einer Begegnungsstätte für den Stadtteil auszubauen.

Die Awo-Kreisvorsitzende Jutta Schümann stellte die Überlegungen am Donnerstagabend auf der Stadtteilbeiratssitzung in der Mensa des Schulzentrums vor. Vor gut 30 Jahren übernahm die Awo das frühere Sportlerheim des TS Einfeld und bietet hier Seniorenclubs, Handarbeits- und Tanzgruppen, Lesungen und Festen einen Treff. Auch die „Waschbären“-Spielgruppe und die Kita Smaland haben dort ihr Domizil.

Die Lage ist wunderschön. „Aber wir haben ein Problem mit dem Gebäude“, sagte Jutta Schümann und nannte vor allem die fehlende Barrierefreiheit. Das obere Geschoss ist nur über Treppen zu erreichen. Die eigentlich nötige Sanierung samt Einbau eines Aufzugs scheint aber finanziell nicht tragbar. So reifte die Idee für einen ebenerdigen etwa 100 Quadratmeter großen Garten-Pavillon.

Das Gebäude solle erhalten bleiben. „Eine Seite ist ja bestens hergerichtet für die U3-Krippengruppe“, sagte Jutta Schümann. Seit zweieinhalb Jahren verhandele die Awo mit der Stadt, der das Gebäude gehört. Mit möglichen Partnern wie der Wobau und einem Architekten habe es schon Gespräche gegeben. Schümann: „Wir brauchen jetzt eine positive Rückmeldung. Die Stadt ist in der Pflicht.“ Die Stadt habe auch Bereitschaft signalisiert. Stadtteilvorsteher Sven Radestock erwähnte, dass derzeit ein für den Verkauf nötiges Verkehrswertgutachten erstellt werde. Radestock: „Wir als Stadtteilbeirat unterstützen die Pläne und wollen das gerne beschleunigen helfen.“

Schon ausgemachte Sache ist der Ausbau des Familienzentrums am Bollbrück (der Courier berichtete). Lothar Kutkowsky und Martin Pagels von der Freiwilligen Feuerwehr Einfeld informierten über den geplanten Ausbau des Feuerwehrgerätehauses an der Dorfstraße. Das Gebäude erfülle nicht mehr die heutigen Anforderungen. Losgehen soll es nach den Sommerferien, mit ein wenig Glück könnte der Umbau noch in diesem Jahr fertig werden.

Nachdem der TS Einfeld großes Interesse bekundet hatte, soll es nun doch in diesem Jahr ein kleines, aber familiäres Seefest in der Dorfbucht am Einfelder See geben. Termin ist der 30. Juni zwischen 12 und 16.30 Uhr. Details für das Programm sollen am 14. März besprochen werden.

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