Jugendwaldspiele : Rudolf-Tonner-Schüler wissen im Wald Bescheid

Die Klasse 4a der Rudolf-Tonner-Schule freute sich gestern riesig über die Wander-Trophäe in Form eines Zwölfender-Rothirschgeweihs.
Die Klasse 4a der Rudolf-Tonner-Schule freute sich gestern riesig über die Wander-Trophäe in Form eines Zwölfender-Rothirschgeweihs.

Landesforsten und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zeichneten jetzt die Siegerklasse aus.

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18. Juni 2015, 05:00 Uhr

Neumünster | Die Viertklässler der Rudolf-Tonner-Schule kennen sich besonders gut aus in Forst und Flur: Nach 2010 und 2013 kommt der Sieger bei den Jugendwaldspielen erneut aus Tungendorf. In diesem Jahr machte die 4a von Klassenlehrerin Karin Klinke das Rennen.

„Wir mussten viele Fragen beantworten, Dinge wie Moos und Tannenzapfen fühlen und ein Rehgeweih erkennen“, sagte Klassensprecherin Lilli Schneider, nachdem sie von Försterin Heide Anders-Schnipkoweit die Siegertrophäe, ein Hirschgeweih als Wanderpreis, überreicht bekam. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten diesmal die 4b der Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld und die 4c der Grundschule Gadeland.

Schon seit 42 Jahren organisieren die Landesforsten gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald die Jugendwaldspiele im Ricklinger Forst. In diesem Jahr führten sie 31 Klassen mit 630 Viertklässlern aus Neumünster und dem Umland in den Wald. Jeder Schüler bekam den Baum des Jahres, einen Feldahorn, und Info-Materialien zu den Themen Wald und Naturschutz mit nach Hause.

„Wir alle brauchen den Wald zum Leben“, sagte Anna-Katharina Schättiger bei der Siegerehrung. Die Stadtpräsidentin ist auch ehrenamtliche Geschäftsführerin der Schutzgemeinschaft in Neumünster. Für Carsten Walter, den stellvertretenden Leiter der Rudolf-Tonner-Schule, sind die Jugendwaldspiele „Unterricht in der Natur und eine tolle Sache“. So mancher Stadtschüler habe ohne die Spiele nur wenige Berührungspunkte mit der Natur. 

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