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Holsteinischer Courier

19. August 2017 | 23:03 Uhr

Landwirtschaft : Roggenernte wie damals

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Interessengemeinschaft Historischer Landmaschinen war in Altbokhorst fleißig

Die Getreideernte läuft auf Hochtouren. In Altbokhorst ist nun auch die historische Getreideernte unter Dach und Fach.

Ordentlich geschwitzt haben sie, die 15 Mitglieder der Interessengemeinschaft Historischer Landmaschinen Bokhorst-Wankendorf (IHL). „Staubig, ein wenig ölverschmiert, schmutzig und müde gearbeitet, so wollen die Freunde der alten Landmaschinen das haben“, meinten die Frauen beim Sonntagskaffee auf dem Getreideacker vom Gut Altbokhorst.

Zwei Hektar Land hat Harry von Bülow den Landmaschinenfreunden hier zur Bestellung und Ernte mit historischen Maschinen zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr haben die Hobbybauern hier Roggen angebaut und geerntet.

Während auf den umliegenden Feldern die Ernte von Weizen und Roggen mit modernsten Maschinen und mit weit über hundert Pferdestärken starken Schleppern auf Hochtouren lief, ging es auf dem IHL-Acker beschaulicher zu. „Mit einem betagten Fahr-M-40-Mähdrescher geht das nun einmal langsamer, und auch das zu Garben gebundene Korn muss beim Aufladen sorgsam behandelt werden“, berichtete Gerhard Reinfeld aus Wasbek. Landwirt ist er nicht. Er fährt sonst auf einem Kutter und ist bei der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger im Lister Hafen auf Sylt.

Die Ernte mit den alten Maschinen und viel Handarbeit war heute so schweißtreibend wie vor etwa 60 Jahren. Schließlich lagen nach dem mehrtägigen Dreschen auch die zwei Hektar Roggenacker auf Gut Altbokhorst als sauberer Stoppelacker da. Und die Garben mit dem Roggen waren ordentlich auf die Erntewagen gestapelt. „Gedroschen wird mit der historischen
Dreschmaschine zum Herbstfest auf dem Landgasthof Kirschenholz in Hüttenwohld“, kündigten Thomas Tietgen und Bernd Winkelmann aus dem Verein an.



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erstellt am 27.Aug.2013 | 00:37 Uhr

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