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Holsteinischer Courier

14. Dezember 2017 | 22:33 Uhr

Rock, Soul, Pop und die guten alten Zeiten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gruppe Lake lockte am Freitagabend rund 70 Besucher in den Musiktempel an der Kieler Straße

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2016 | 11:40 Uhr

„Lake kenne ich noch von früher. ,On the run‘, ,More than a feeling‘, das sind Hits, die auf keiner Party fehlen durften“, sagte Fred Brocksema. Er sei neugierig gewesen, wie eine Band klingt, deren Anfänge über 40 Jahre zurückliegen. Am Freitagabend war der Falderaner deshalb in den Musiktempel gekommen, um die deutsch-britische Rockband live zu hören.

Und er wollte sich ein Bild von Neumünsters neuem Veranstaltungsort machen. „Bekannte von mir waren auf der Eröffnungsfeier am letzten Wochenende“, erzählte Brocksema, die Urteile seien unterschiedlich ausgefallen. „Die Idee, eine Neumünsteraner Location für Leute über 30 zu etablieren, finde ich richtig gut“, sagte Falderas Stadtteilvorsteher. Er sehe aber auch die Schwierigkeit, Leute zwischen 30 und 60 abends vom Sofa zu holen. „So eine Idee braucht sicherlich einen langen Atem.

Mit seiner Einschätzung lag Fred Brocksema nicht verkehrt. Gerade einmal 70 Gäste waren zum Lake-Konzert gekommen, viele von ihnen eingefleischte Fans. Thore (52) und sein Kumpel waren extra aus Wahlstedt angereist. „Ich habe die Band schon sieben Mal live gesehen“, erzählte er. Am besten gefielen ihm die alten Stücke. „,Between the lines‘, das letzte Lied auf der ersten Scheibe, ist mein absoluter Favorit“, verriet der Musik-Sammler. 2000 Langspielplatten und drei Plattenspieler nennt Thore sein eigen.

Auf seinen Lieblingssong musste der Wahlstedter am Freitag zwar verzichten, dafür boten Gitarrist Alex Conti, Keyboarder Jens Skwirblies, Drummer Mickie Stickdorn, Holger Trull am Bass und Sänger Ian Cussick einen Querschnitt dessen, was Lake in den letzten 40 Jahren geschaffen hat. Neue Stücke aus dem letzten Album „Wings of Freedom“ bestimmten die erste Hälfte des Konzertes, nach der Pause kamen die Fans in den Genuss älterer Songs.

Zu Ehren ihres verstorbenen Bandmitgliedes James Hopkins Harrison spielte Lake den legendären Hit „Jesus came down“ und versetzte die Besucher in Begeisterungsstürme, die bis zum Ende des zweistündigen Konzertes anhielten.

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