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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 15:37 Uhr

Wasbek : Riesiges Rohr unter der A 7 verlegt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Wasbek war die Abwasserleitung mehrere Stunden unterbrochen. Das sind Vorarbeiten für den Ausbau der Autobahn im kommenden Jahr.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 15:00 Uhr

Etwa acht Stunden war die Abwasserleitung für ganz Wasbek unterbrochen. Das war eine Folge der Vorarbeiten für den Ausbau der Autobahn.

Gemerkt haben dürfte die Leitungsunterbrechung aber am Donnerstag so gut wie kein Wasbeker. Die Spülung klappte unproblematisch. Zwar war die Entsorgungsleitung ins Neumünsteraner Klärwerk gekappt worden, aber die Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrum Neumünster (TBZ) waren mit drei großen Absaugfahrzeugen zur Stelle. Sie pumpten das sich stauende Abwasser ab und sorgten für einen reibungslosen Übergang.

„Die Arbeiten gehören schon zum sechsspurigen Ausbau der A 7, der zum Ende der nächsten Jahres beginnen wird“, erklärte der Wasbeker Bauausschussvorsitzende Reiner Großer. Er war zusammen mit Margarethe Rohwedder (Bautechnikerin der Hohenwestedter Ingenieurgesellschaft W2) in Höhe der Abfahrt Neumünster-Mitte präsent, um sich vom Vorarbeiter Jan Thode von der Firma TSN-Nord aus Owschlag berichten zu lassen, ob auch alles so läuft wie geplant. Die alte Pumpstation auf Wasbeker Gebiet musste links und rechts der Autobahn um jeweils zwölf Meter versetzt werden, um die alte Technik durch neue Pumpstationen zu ersetzen. Darüber hinaus wurde ein neues Mantelrohr unter der Autobahn hindurch gepresst, um die Abwasserdruckrohrleitung mit einem Durchmesser von 300 Millimetern wieder mit dem Abwassernetz verknüpfen zu können. „Das ganze Vorhaben kostet die Gemeinde nur vorübergehend rund 80 000 Euro. Später bekommen wir aber das Geld von der Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH Deges wieder“, sagte Großer. Deges ist die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH und ist zuständig auch für die Vergabeverfahren des Autobahnausbaus.


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