Rickling: Das Feuerwehrauto wird gekauft und der Sportverein gefördert

Arne  Jantzen
Arne Jantzen

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02. Juli 2014, 12:12 Uhr

Einigkeit in Rickling: Auf der Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstagabend wurden die anstehenden Beschlüsse allesamt einhellig gefasst. So kann jetzt mit der notwendigen Förderzusage der Gemeinde der Sportverein seinen Zuschussantrag für die Erweiterung des Sportheims beim Kreissportbund auf den Weg bringen.

Die gemeindliche Beteiligung beläuft sich dabei auf 75 000 Euro innerhalb der geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 250 000 Euro (der Courier berichtete). „Ich bedanke mich bei der Vertretung für diesen großen Vertrauensvorschuss“, sagte im Anschluss an die Entscheidung Arne Jantzen, Vorsitzender des Ricklinger Sportvereins. Dieser wird sich nun mit seinen Mitgliedern Gedanken machen, wie die am Bau als Eigenleistung eingerechneten 95 000 Euro erbracht werden können.

Ebenfalls gekauft werden kann nun auch das neue Einsatzfahrzeug für die Ricklinger Feuerwehr. Bürgermeister Christian Thomann (ABR) wurde hier ermächtigt, nach entsprechender Angebotsprüfung die Verträge mit den Zulieferern zu schließen. In den Haushalt eingestellt sind für das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) 270.000 Euro.

Nachträglich genehmigt, weil bereits fertiggestellt, wurde ebenfalls der Umbau der Abgasabsauganlage im Feuerwehrgerätehaus mit Kosten in Höhe von 14 000 Euro.

Ebenso positiv entschieden die Gemeindevertreter über die Fortführung der Schulsozialarbeit durch die ambulante und teilstationäre Suchthilfe des Kreises Segeberg (ATS). Die vom Land bereitgestellte Förderung in Höhe von 15 000 Euro soll hier ausgeschöpft werden, um weiterhin den Einsatz eines Sozialpädagogen mit 15 Wochenstunden zu ermöglichen.

Ebenfalls einstimmig wurde der frisch gewählte Seniorenbeirat der Gemeinde bestätigt (der Courier berichtete). In der Besetzung mit Margot Santen (75) als Vorsitzende, Renate Schümann (71, Stellvertreterin), Manfred Zwingmann (74, Schriftführer), Werner Otto (83, Kassenwart) und Helga Pade (79) als Beisitzerin wird dieser nun seine Arbeit weiterführen.

Einzig bei der Auswahl der fünf neuen Buswartehäuschen (der Courier berichtete) gab es unter den Ricklinger Politikern immer noch weiteren Beratungsbedarf. Die Auswahl des Bautyps soll nun zeitnah in einem Gremium aus
den Fraktionsvorsitzenden der ABR, CDU und SPD sowie Margot Santen als Vertreterin des Seniorenbeirats gefällt werden.




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